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Auf dem Boden bleiben

Heute hatten wir die vorerst letzte Bemusterung bei Fertighaus Weiss in Oberrot. Wir mussten uns die Fußböden aussuchen. Zum Glück sind wir uns da weitgehend einig gewesen. In Küche, Wohn- und Esszimmer ist Parkett eingeplant. Es wird ein verklebtes Eichenholzparkett. Die anderen Erdgeschossräume – Diele, WC und unser Hauswirtschafts-/Abstellraum werden gefliest.

Im Dachgeschoss fiel uns die Wahl noch einfacher: Für alle Räume gibt es das gleiche Laminat – mit einer Ausnahme. Ins Bad kommen dunkle 50×50 Zentimeter Bodenfliesen und weiße 30×60 Zentimeter Wandfliesen.

Jetzt muss noch mit Bodenleger und Ofenbauer  besprochen werden, wie sich die Glasplatte, die wir unter unseren Ofen stellen wollen, am besten ins Parkett integrieren lässt. Ursprünglich wollten wir die Trägerschicht abschleifen lassen um die Platte zu integrieren. Ob das geht, oder ob vielleicht schon der Estrich an der Stelle abgesenkt werden muss will unsere Weiss-Beraterin mit dem Bodenleger klären. Wir besorgen uns beim Ofenbauer die Maße der Glasplatte.

Alternativ können wir uns auch vorstellen rund um den Ofen die gleichen Fliesen zu verlegen, die wir auch in der Diele haben.

Zum bemustern der Fliesen waren wir nicht Oberrot, sondern ein paar Kilometer weiter in Rosengarten-Uttenhofen. Das muss man nicht kennen – aber dort sitzt die Firma Metzler,  einer der Hauslieferanten von Fertighaus Weiss. Wie schon zuvor in Oberrot hatten wir bei Metzler eine freundliche und kompetente Beraterin, die uns allerhand Möglichkeiten gezeigt hat, wie wir unser Bad und die Erdgeschossräume mit Feinsteinzeug, Keramik und Co. gestalten können.

Bis die Bodenbeläge dann tatsächlich verlegt werden, wird aber noch einige Zeit verstreichen – Erst Anfang Juni stehen die Fliesen auf dem Programm, Parkett und Laminat drei Wochen später.

Baustelle Tag 9: Pause

Heute war eine Pause auf unserer Baustelle. Am Morgen lag nicht nur eine leichte Schneedecke über Nürtingen, sondern auch eine große schwarze Plane über unserer Bodenplatte – ich bin gespannt, wie es darunter aussieht.

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Das Fundament unserer Wärmepumpe war nicht ganz so geschützt: In der Verschalung staute sich das Schmelzwasser des nächtlichen Schneefalls. Hoffentlich hat das keine negativen Auswirkungen auf unsere Mini-Bodenplatte.

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Jetzt warten wir auf den nächsten Bauabschnitt: Im April kommt der Rest unseres Hauses.

UPDATE: Der Aufstelltermin unseres Hauses steht fest – die Zimmerleute von Weiss rücken am 23. März an. Damit wird der Rohbau schon vor Ostern stehen.

Baustelle Tag 8: Bodenplatte – letzter Teil

Heute war der letzte Tag der Arbeiten an der Bodenplatte. Die Weiss-Leute haben heute den Bewehrungsstahl eingebaut. Bei Eiseskälte, Nieselregen und später am Nachmittag sogar Schneefall.

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Außerdem hat das Team einen Fundamenterder montiert – das ist der dicke Draht und mit dem Nagel zwischen den Stahlmatten (eingefärbt):

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Damit wird später die Elektroinstallation geerdet – insgesamt an drei Stellen sind die Erder unter dem Haus montiert. Zu sehen bekommen werden wir allerdings nur noch den Draht, der neben unserer Hauseinführung aus dem Beton ragt. So sah das aus, nachdem der Beton gegossen wurde:

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Ein bisschen gegrummelt haben die Weiss-Leute schon, denn die erste der insgesamt drei Betonlieferungen kam wohl viel zu früh. Die Maurer hatten mit dem ersten Laster um 12.30 Uhr gerechnet. Aber da fuhr schließlich schon der dritte LKW in den Sebastian-Blau-Weg.

Insgesamt wurden für unsere Bodenplatte 19 Kubikmeter Beton benötigt – das sind rund 50 Tonnen.

Am einfachsten verarbeitet man das Material heute mit einer Betonpumpe:

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So ging die Sache recht schnell vonstatten. Den Beton zu gießen und zu verteilen hat eine gute Stunde gedauert.

Danach haben die Arbeiter den Beton mit einem Tauchrüttler – einer Art Riesen-Vibrator – verdichtet

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und anschließend glatt gestrichen.

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Das Ergebnis werden wir morgen sehen, wenn die Bodenplatte schon ein wenig fester geworden ist. Insgesamt dauert es gut 28 Tage bis das Material voll ausgehärtet ist, so lange werden jetzt voraussichtlich die Arbeiten ruhen – der geplante Aufstellungstermin für unser Haus ist im April.

Neben der Bodenplatte haben die Weiss-Maurer auch das Fundament für unsere Wärmepumpe gegossen:

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Unsere Tochter war von den Arbeiten jedenfalls fasziniert:

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Ach ja: das martialisch anmutende Fundament an der Ostseite unseres Hauses, an das vielleicht irgendwann einmal die andere Doppelhaushälfte angebaut wird, sah gestern schon sehr viel aufgeräumter auf:

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Zum Vergleich – so sah es am Freitag aus:

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Morgen gibt’s hier nochmal ein Update zur Bodenplatte, dann wird erst Mal Ruhe einkehren.

Anfang März steht unsere Bodenbemusterung an, außerdem müssen wir uns eine To-Do-Liste machen. Denn wir haben einige Arbeiten selbst vergeben. Hier müssen wir planen, wann wir die jeweilige Leistung der Unternehmen brauchen.

Die Garage, der Ofen und die Küche sind schon bestellt und warten noch auf Lieferfreigaben, unsere Gartenbauarbeiten müssen wir noch planen. Außerdem wird unser Aushubunternehmen nochmal auf der Baustelle vorbeischauen und die restlichen Regenkanäle verlegen.