Tag 60: Fliesen

Nach dem langen Wochenende legten heute die Fliesenleger los. Es hatte in der vergangenen Woche ja Unstimmigkeiten mit unserem Bauleiter wegen der Risse im Estrich gegeben.

Dass es in Sachen Kommunikation auch anders geht, bewies der Fliesenleger – ein Subunternehmer der Firma Weiss. Irgendwann am Freitag Vormittag klingelte mein Handy. Er war dran und schlug vor, dass ich mich am Montag mit seinen beiden Mitarbeitern treffen sollte, damit wir vor Ort alles durchsprechen kann.

Während des Telefonats  erzählte ich ihm von den Rissen und er sagte, dass er ohnehin noch Material zur Baustelle  bringen müsse. Da könne er sie sich selbst anschauen. In der Zwischenzeit hat sich noch ein Vierter Riss gebildet. Wir vereinbarten kurzfristig einen Termin am Nachmittag und trafen uns vor Ort. Es war schnell klar: alle Risse sollten repariert werden, weil man sonst riskiert, dass sie sich später auf die Fliesen übertragen.  Soviel zu: „kann problemlos überfliest werden.“

Die beiden Mitarbeiter unseres Fliesenlegers haben sich heute vormittag nochmal alles angeschaut. Hier zeigte sich mal wieder der Vorteil eines Fertighauses, weil sich in den Trockenbau-Wänden Dinge recht kurzfristig ändern lassen: Im Gäste-WC sollen die Fliesen bis in 1,50 Meter rundum an die Wand. Genau auf dieser Höhe hing aber bis heute Vormittag der Thermostat der Fußbodenheizung. Ein kurzes Gespräch mit einem der beiden Weiss-Elektriker und am Nachmittag hing das Gerät zehn Zentimeter Höher. Das alte Loch in der Wand war sauber verschlossen.

Die Fliesenleger fingen derweil an, im Bad die Wände in der Dusche und um die Badewanne abzudichten:

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Im ganzen Haus stapeln sich die Fliesen und das Material der Fliesenleger:

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Bis zum Ende der Woche wollen sie mit ihrer Arbeit fertig sein. Dann gibt es natürlich wieder Fotos.

Bereits morgen wollen die Elektriker fertig sein. Am Abend wollen sie ihre Anlage übergeben. Bis dahin soll das Haus auch vom Baustrom abgehängt sein.

Morgen kann ich darüber mehr berichten.

 

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