Tag 42: Ablauf

Wir haben den Brückentag genutzt, um endlich den Kondensatablauf unserer Wärmepumpe freizulegen.

Irgendwie ging bei der Umsetzung des Plans ja Einiges schief. Bei Bau unserer Bodenplatte wurden die Leitungen zwar, wie vertraglich vereinbart, einen Meter vor die Gebäudegrenze verlegt – allerdings viel zu tief. Deshalb konnte unser Erdbauer die Leitung nicht anschließen. Naja – eigentlich hat er die Leitung im Plan schlicht übersehen. Aber auch wenn er dran gedacht hätte, hätte er einen Weg finden müssen das Kondenswasser der Wärmepumpe rund 35 Zentimeter senkrecht nach oben zu befördern.

Deshalb sah unser Kondensatablauf bis heute morgen noch so aus:

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Der orangene Schatten im Splitt ist übrigens unser Regenkanal… der Pfosten markiert das Rohrende des Wärmepumpenablaufs.

Weil ein Anschluss an den Kanal ziemlich schwierig ist haben wir nach Absprache mit unseren Heizungsbauern und dem Bauleiter entschieden, das Wasser versickern zu lassen. Die Lösung, die übrigens auch der Hersteller in seiner Montageanleitung empfiehlt.

Also machten wir uns heute mit Eimer und Schaufel auf zur Baustelle – in den nächsten zwei Wochen soll die Heizung in Betrieb gehen höchste Zeit also diesen Mangel zu beheben.

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Schon wenig später lag das Rohr frei:

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Aber das war noch nicht alles. Wir mussten noch tiefer graben. Denn eine 15 Zentimeter dicke Kies- oder Splittschicht wird empfohlen.

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Damit das Wasser im Notfall auch Abfließen kann haben wir außerdem ein leichtes Gefälle eingebaut

Nachdem das erledigt war haben wir zwei Eimer Splitt auf der Fläche verteilt:

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Und den Bereich im das Rohr mit Schotter bedeckt:

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So sah es dann aus, als es fertig war:

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Eine knappe Stunde Arbeit. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Trotz des mächtigen DN100-Rohrs werden hier aber keine Wasserfluten durchströmen, sondern nur das Kondenswasser der Wärmepumpe. Wie viel tatsächlich hier versickern muss, werden wir erst wissen, wenn die Anlage läuft.

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