Archiv der Kategorie: Heizung/Sanitär

Tag 82-90: Durchblick

In einer Woche soll unser Haus bezugsfertig sein – so lautet zumindest der Plan. Lediglich die Malerarbeiten haben sich bisher um ein paar Tage verzögert. Weil die Maler den Platz im Wohnzimmer für ihren Tapeziertisch und ihr als Abstellraum für ihr Material brauchten ( einen Keller haben wir nicht und die Garage ist noch nicht geliefert) wurde der Bodenleger, der eigentlich schon vergangene Woche das Parkett legen sollte wieder abbestellt. Er soll jetzt am Montag mit seiner Arbeit beginnen. Das ist dann im Wesentlichen auch das letzte Gewerk, das noch komplett aussteht. Es bleiben nur noch einige Kleinigkeiten:

Die Maler haben Ende der Woche bereits den Großteil der Steckdosen und Lichtschalter montiert:

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Am Montag wollen die Weiss-Elektriker nochmal kommen. Dann werden sie die Gegensprechanlage und noch eine fehlende Sat-Dose und einen Dimmer einbauen. Außerdem fehlen in Bad und WC die Lichtschalter und Steckdosen noch komplett – sie müssen montiert werden.

Die Maler haben letzte Woche außerdem die Lücke an unserer Treppe geschlossen.

So sah es vor einer Woche aus:

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So aktuell:

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Das Klebeband täuscht ein bisschen: damit wurde nur das Holz abgeklebt. Die Maler haben die Wand etwas aufgebaut und sie bündig mit der Treppe verspachtelt und tapeziert. Jetzt muss nur noch gestrichen werden.

Am Sonntag sind wir zum ersten Putzeinsatz angetreten:

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Wir haben alle Fenster und das Bad geputzt und das Obergeschoss einmal durchgesaugt. Unten haben wir den Dreck erstmal liegen lassen. Hier wird ja nächste Woche noch gearbeitet. Das Stockwerk ist dran, wenn die Handwerker abgerückt sind. Die Fenster im DG glänzen jetzt – dort haben wir den vollen Durchblick 😉

Allerdings sind uns beim Putzen an der Außenseite ein paar Farbspritzer und Kleberreste aufgefallen, die gar nicht, oder nur schwer zu entfernen waren. Vielleicht weiß unsere Baufirma, wie man die weg bekommt.

Durch unsere Putzaktion sind wir allerdings auf einen kleinen aber folgenreichen Mangel aufmerksam geworden. Weil wir mit warmem Wasser putzen wollten hatte ich unsere Wärmepumpe vom „Bereitschaftsbetrieb“ in den „Warmwasserbetrieb“ umgeschaltet. Dann heizt die Anlage nur das Wasser auf, nicht aber die Fußbodenheizung.

Es hat prima funktioniert. Etwa 20 Minuten nach dem Anspringen der Wärmepumpe hatten wir warmes Wasser zum Putzen. Als wir fertig waren und unten schon wieder unsere Sachen zusammenpacken wollten hörten wir ein lautes Tropfgeräusch in der Diele.

Erst dachten wir es kommt von der Heizung oder vielleicht von draußen. Dann war aber schnell klar, dass das Tropfen von unserer Wasserbatterie neben dem Eingang kommt.

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Die rechte der drei Leitungen speist den Warmwasserkreislauf unseres Hauses.  Daran sitzt ein Überlauf – Es ist das weiße Rohr rechts daneben. Auf dem älteren Bild kann man es erkennen:

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Wenn sich das Wasser beim Aufheizen ausdehnt, kann über den Überlauf der Druck reguliert werden. Das hat auch prima funktioniert.

Was nicht funktioniert hat ist  die Rinne, die dieses Wasser auffangen sollte: Statt in den Abfluss rann das Wasser unterhalb des Ablaufs heraus und tropfte von dort auf den Boden.

Wir hatten zum Glück genug Tücher und Putzlappen dabei um die Pfütze in unserem Technik-Schrank schnell aufzuwischen.

Die Ursache war schnell entdeckt: Die gesamte Konstruktion muss irgendwie nicht richtig zusammengebaut sein – jedenfalls klafft zwischen Rinne und Abfluss eine deutlich sichtbare Lücke:

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Jetzt biegen wir dann endgültig in die Zielgerade ein.

Am Montag kommt der Parkettleger.  Ab Donnerstag sollen die Arbeiten dann abgeschlossen sein – dann steht nur noch die Abnahme an.

Und die ersten Möbel sollen schon Ende der Woche geliefert werden.

 

Tag 70: Das Bad ist fertig

Heute morgen ist ein Sanitär-Montagetrupp von Fertighaus Weiss zur „Sanitär-Endmontage“ angerückt. Wir sollte uns gegen Mittag mit ihnen treffen um ein paar Kleinigkeiten festzulegen; Positionen von Klopapierrollen-Haltern, Handtuchhaken, die Höhe der Spiegel, Brausekopfhalterungen etc. mussten festgelegt werden – so viele Entscheidungen, die zu unumkehrbaren Löchern in unseren Fliesen führen.

Weil aber vormittags um 11 Uhr erst ein WC und das Waschbecken im Bad montiert war, vertagten wir das Treffen kurzerhand auf 14 Uhr. Dafür waren wir dann zu dritt und legten fix alle Positionen fest.

Bis zum Abend waren alle Sanitärobjekte dann fertig montiert. Sieht doch ganz nett aus:


Muss nur noch mal alles richtig geputzt werden. Außerdem fehlen noch überall die Silikon-/Acrylfugen. Die machen, wie uns gesagt wurde, aber die Schreiner.

Bei meinem Vormittagsbesuch gab mir einer der Monteur aber die Einweisung ins unsere Haustechnik. Nachdem ich vergangene Woche schon beim Sicherungskasten ein bisschen überfordert ob der ganzen Schutzschalter und Relais war es beim Wasser etwas einfacher. Druckminderer, Wasserfilter und die Hauptventile sind praktisch selbsterklärend.

Etwas schwieriger wird es, wenn wir mal Wasser in unseren Heizkreislauf nachfüllen müssen. Hier muss ein Schlauch von unserem Waschmaschinenanschluss   zur Heizung verlegt werden.

Aber: Der Schlauch gehört NICHT zum Leistungsumfang der Firma Weiss. Dafür aber die Schlauchhalterung.

Das muss man nicht verstehen.

Wir werden jetzt wohl einen vier Meter langen Schlauch mit passendem  Anschlussstück besorgen müssen. Allzu oft wird man das hoffentlich nicht machen müssen.

Die freiliegenden Heizungs- und -Wasserleitungen wurden heute noch fertig isoliert.

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Am Abend – der dritte Besuch auf der Baustelle – hatten wir ein Treffen mit einem Gärtner. Der Bekannte von uns hat eine grobe Kostenberechnung für unseren Gartenbau gemacht.

Tag 63 und 64: Fliesen fast fertig

Nachdem alle Risse  im Estrich geflickt wurden, haben die Fliesenleger sich am Donnerstag und Freitag nochmal ans Werk gemacht und fast alles fertig gefliest. Das Ergebnis kann sich bisher sehen lassen.

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Die Badewanne wurde mit den dunklen Bodenfliesen versehen:

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Auch die Dusche ist jetzt fertig:

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Das ist unsere Wandnische in der Dusche:

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Die Wände in Bad und WC sind komplett fertig. Am Montag werden die Fliesenleger vermutlich anfangen, zu Verfugen. Danach könnte theoretisch auch die Sanitärleute von Weiss wieder anrücken und die Sanitärobjekte montieren. Ab Montag haben sich auch die Maler wieder angekündigt.

In der Zwischenzeit ist auch des Estrich-Trockenprogramm unserer Heizung beendet worden. Jetzt herrschen im Haus wieder eträgliche Temperaturen. Laut der Verbrauchsanzeige des Geräts hat die Wärmepumpe dafür in den vergangenen drei Wochen satte 598 kWh-Strom verbraucht. Dafür hat sie aber auch den Vorlauf für die Fußbodenheizung bis auf gut 45 Grad aufgeheizt – das wird in Zukunft hoffentlich nicht mehr nötig sein.

Tag 50-54: Risse

Das Heizprogramm in unserem Haus läuft auf Hochtouren. Nach dem Einstieg mit 25 Grad Vorlauftemperatur lag die Wärmepumpe heute bei rund 45 Grad. Im Inneren des Gebäudes herrschen wahrlich tropische Temperaturen. Kein Zuckerschlecken für die Handwerker die drinnen arbeiten müssen. Heute morgen sind die Maler nach einer einwöchigen Auszeit wiedergekommen und haben ihre Arbeit fortgesetzt.

Dem Zementestrich scheint das Aufheizprogramm der Wärmepumpe jedoch nicht so gut zu bekommen. Als wir am Sonntagabend zum Lüften kamen, konnte man feine Spannungsrisse im Estrich von Bad und Hauswirtschaftsraum erkennen.

Im Bad beginnt er direkt an der Badewanne und ist rund  35 Zentimeter lang:

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Eine Etage tiefer sieht man die Risse schon etwas besser. Beide beginnen am Sinkkasten in der Mitte des Raums:

Einer in Richtung Diele zieht sich fast durch die gesamte Estrich-Höhe:

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Der Andere geht vom Sinkkasten zur Wand neben unserem Warmwasserspeicher:

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Die Risse sind sehr fein, aber deutlich erkennbar.

Krasser sehen da die Risse aus, die völlig beabsichtigt sind:

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Hier ist ein Dehnungsfugenprofil angebracht. Dort soll und darf sich der Estrich seinen Platz schaffen.

Ich habe Fotos von den Rissen an unseren Sanitärbauleiter und unseren Bauleiter weitergeleitet.

Der Sanitär-Leiter hat den Bauleiter darum geben, auf dem Laufenden gehalten zu werden.

Unser Bauleiter will sich die Risse morgen anschauen. Vorsorglich hat er per Mail bereits beschwichtigt. Es handele sich um „minimale Spannungsrisse“, die man „problemlos überfliesen“ könne.

Mal schauen, was wir morgen zu hören bekommen.

Eine Lösung findet der Bauleiter hoffentlich auch für unsere Wohn-/Esszimmertür. Gestern Abend, als wir zum Lüften im Haus waren, hatten die Maler, die bereits ihr Material angeliefert hatten das Fenster gekippt. Aber es ließ sich nicht mehr schließen.

Die Doppelflügeltüre war schon von Anfang an schwer zu schließen, aber gestern ging gar nichts mehr. Die Hitze und die starke Sonneneinstrahlung dürften ihr Übriges dazu beigetragen haben. Die Türe stand fast einen halben Zentimeter über der Nebentür und dem Rahmen, so dass die Beschläge gar nicht mehr ineinander passten.

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Vielleicht wäre es mit roher Gewalt gegangen. Nachdem aber schon der normale Schließversuch zu Kunststoffabrieb und schwarzen Schleifspuren im Rahmen gesorgt hat, habe ich von weiteren Experimenten abgesehen.

Ein weiteres Detail ist noch aufgefallen: Beim Anwerfen der Heizung vergangene Woche ist wohl etwas Wasser daneben gelaufen. Das Ergebnis ist ein Wasserrand direkt vor dem Speicher/Hydraulikteil unserer Wärmepumpe:

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Es sieht nicht schön aus, wird aber hoffentlich keine allzu negativen Auswirkungen haben. Wenn die Risse kein Problem darstellen, wird auch der Fleck nächste Woche hinter Fliesen verschwinden.

Tag 49: Läuft bei uns

Wir haben jetzt Heizung. Heute haben sich die Meister von Fertighaus Weiss auf unserer Baustelle die Klinke in die Hand gegeben. Während am Morgen der Elektro-Bauleiter unsere Wärmepumpe an den Strom angeschlossen hat

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und den Außentemperaturfühler installiert hat,

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kam am frühen Nachmittag der Sanitär-Bauleiter, hat den Rest erledigt und die Anlage in Betrieb genommen.

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Ich war besonders gespannt darauf, wie laut der Verdichter in unserer Wärmepumpe jetzt tatsächlich ist. Umso überraschter war ich, als der Sanitärmeister sagte: So jetzt ist er angesprungen und läuft auf Vollast.

Drinnen hörte man: nichts

Draußen ein leises Surren. Hier ist das Video:

In den letzten zehn Sekunden hat man den reinen Wärmepumpen-Ton. Davor klopfen die Arbeiter auf der Nachbarbaustelle, außerdem musste just als ich filmte erst ein Polizeihubschrauber und dann ein Jet übers Haus fliegen. Dann hört man glaube ich noch ein Auto. Wenn man direkt davor steht ist das Gerät etwas lauter als ein Kühlschrank. Interessanterweise klingt es ein paar Meter entfernt auf dem Gehweg ein bisschen lauter. Aber schon von der Straße aus hört man nichts mehr.

In wenigen Minuten stieg die Vorlauftemperatur der Wärmepumpe von knapp über 15 Grad Celsius auf über 27 Grad. Jetzt wird die Heizung in den nächsten Tagen Schritt für Schritt hochgefahren bis zu einer Vorlauftemperatur von 45 Grad.  So sollen Estrich und Decke trocken geheizt werden.

Wenn man direkt vor dem Ventilator des Außengeräts steht spürt man wie stark die Wärmpepumpe der Umgebung die Energie entzieht: aus dem Gebläse strömt eiskalte Luft.

Als ich am Abend zum Lüften kam war es im Haus schon ziemlich warm und vor allem feucht – der Dampf steigt buchstäblich aus dem Boden.

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Die Rücklauftemperatur lag bei knapp 25 Grad.

Der Sanitärmeister hat so ganz nebenbei noch einen offenen Punkt abgearbeitet, den die Küchenbauer gestern nachgefragt hatten. Er montierte ein Geräteventil für unseren Kühlschrank.

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Tag 42: Ablauf

Wir haben den Brückentag genutzt, um endlich den Kondensatablauf unserer Wärmepumpe freizulegen.

Irgendwie ging bei der Umsetzung des Plans ja Einiges schief. Bei Bau unserer Bodenplatte wurden die Leitungen zwar, wie vertraglich vereinbart, einen Meter vor die Gebäudegrenze verlegt – allerdings viel zu tief. Deshalb konnte unser Erdbauer die Leitung nicht anschließen. Naja – eigentlich hat er die Leitung im Plan schlicht übersehen. Aber auch wenn er dran gedacht hätte, hätte er einen Weg finden müssen das Kondenswasser der Wärmepumpe rund 35 Zentimeter senkrecht nach oben zu befördern.

Deshalb sah unser Kondensatablauf bis heute morgen noch so aus:

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Der orangene Schatten im Splitt ist übrigens unser Regenkanal… der Pfosten markiert das Rohrende des Wärmepumpenablaufs.

Weil ein Anschluss an den Kanal ziemlich schwierig ist haben wir nach Absprache mit unseren Heizungsbauern und dem Bauleiter entschieden, das Wasser versickern zu lassen. Die Lösung, die übrigens auch der Hersteller in seiner Montageanleitung empfiehlt.

Also machten wir uns heute mit Eimer und Schaufel auf zur Baustelle – in den nächsten zwei Wochen soll die Heizung in Betrieb gehen höchste Zeit also diesen Mangel zu beheben.

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Schon wenig später lag das Rohr frei:

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Aber das war noch nicht alles. Wir mussten noch tiefer graben. Denn eine 15 Zentimeter dicke Kies- oder Splittschicht wird empfohlen.

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Damit das Wasser im Notfall auch Abfließen kann haben wir außerdem ein leichtes Gefälle eingebaut

Nachdem das erledigt war haben wir zwei Eimer Splitt auf der Fläche verteilt:

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Und den Bereich im das Rohr mit Schotter bedeckt:

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So sah es dann aus, als es fertig war:

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Eine knappe Stunde Arbeit. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Trotz des mächtigen DN100-Rohrs werden hier aber keine Wasserfluten durchströmen, sondern nur das Kondenswasser der Wärmepumpe. Wie viel tatsächlich hier versickern muss, werden wir erst wissen, wenn die Anlage läuft.

Tag 29 -31: Wir haben Kreislauf

In den vergangenen Tagen gab es nicht so viel Neues zu berichten. Der Job der Heizungsbauer war eine wahre Sisyphusarbeit: die Dämmung und die Nockenplatten zu verlegen ist schon anstrengend. Die Heizkreisläufe zu verlegen eine echte Puzzlearbeit. Dafür sieht es hinterher aber klasse aus:

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Jeder Raum im Haus ist jetzt mit einer Fußbodenheizung versorgt.

Das Hydraulikmodul und der Wasserspeicher im Technikraum und sämtliche Wasseranschlüsse im Haus sind verbunden.

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Auch draußen hat sich etwas getan. Die beiden Mängel, die uns an der Fassade aufgefallen, sind inzwischen behoben

Die Stelle, an der sich der Putz gelöst hat, wurde repariert.

vorher:

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nachher:

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Außerdem wurde der Zuluft-Anschluss für unseren Ofen verputzt:

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So sah es vor ein paar Tagen aus:

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Nächste Woche soll der Estrichleger kommen, danach dürfen wir erstmal für ein paar Tage nicht ins Haus.

Tag 27: Die Leitungen liegen

Nach der kleinen Pause am Freitag ging es heute wieder voll zur Sache: die Weiss-Mitarbeiter haben sämtliche Wasserleitungen verlegt

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und im Obergeschoss damit begonnen, die Trittschall- und Wärmedämmung für den Fußboden zu verlegen

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An der frisch verputzten Fassade machen sich die Sanitär-Leute ebenfalls zu schaffen:

Seit gestern haben wir einen Gartenwasseranschluss

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Über Nacht wollen die Handwerker die Leitungen auf Dichtigkeit testen.

Tag 25: Der Putz ist drauf

Finale für unsere Gipser: Heute haben sie das schöne Wetter ausgenutzt, um die Fassade zu verputzen.

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Jetzt strahlen die Außenwände in reinstem Weiß.

Aber auch drinnen ging es heute weiter. Die Sanitär-Monteure von Weiss verlegten weiter ihre Leitungen:

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Außerdem haben sie den Warmwasserspeicher und das Hydraulikmodul unserer Wärmepumpe montiert:

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Draußen wurde der Sockel der Wärmepumpe vom Gerüst befreit, so dass dort später das Gerät aufgestellt werden kann.

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Drinnen wurde der Gartenwasseranschluss vorbereitet, der jetzt noch außen montiert werden muss – dafür muss allerdings erstmal der Putz trocken sein. Auch im Bad wurden die Anschlüsse für Dusche, WC und Waschbecken vorbereitet.

Morgen werden die Handwerker nur vormittags da sein. Dafür geht es nächste Woche dann weiter mit der Dämmung und den Nockenplatten für die Fußbodenheizung. Vor dem Haus steht jedenfalls schon palettenweise das Material dafür:

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Tag 24: Rohre

Heute haben unsere Heizungs- /Sanitärmonteure ihre Arbeit begonnen.  Kaum waren die beiden da, war unser Wohnzimmer schon eine Werkstatt:

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auch die Badewanne ist wurde im Erdgeschoss zwischengelagert:

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Bevor die Weiss-Handwerker jedoch damit anfingen, die Wasser- und Abwasserrohre im Haus zu verlegen, deckten sie den Boden im Erdgeschoss komplett mit einer Dampfsperrfolie ab.

In der Mittagspause hatten wir ein Treffen mit dem Sanitär-Bauleiter von Fertighaus Weiss. Mit ihm besprachen wird Details wie die exakten Höhen von WC, Waschbecken, aber auch dem Gartenwasseranschluss. Außerdem warfen wir einen Blick auf unsere Hausanschluss-Nische. Hier hatten ich ja gestern einen Termin mit Bauleiter und Stadtwerken.

Bis zum Abend hatten die Weiss-Mitarbeiter schon die komplette Wasserbatterie montiert – auf der von den Stadtwerken geforderten 20mm dicken Montageplatte:

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Mit unserem Sanitärbauleiter haben wir außerdem besprochen, wie es mit dem Kondensatablauf unserer Wärmepumpe weitergehen könnte. Hier gab es ja Probleme, weil die Leitung, die Weiss vorbereitet hatte 35 Zentimeter tiefer liegt, als der Regenkanal, den der Erdbauer wegen des erforderlichen Gefälles an dieser Stelle sehr knapp unter der Oberfläche entlangführen musste. (hier die ganze Geschichte).

Sein erster Vorschlag war, dass wir mit einer Art Siphon arbeiten könnten und die Leitung nach einer 180-Grad Kurve direkt nach oben zum Regenkanal anschließen.

Ein klares Nein.

Der zweite Vorschlag lautete, dass wir das vorhandene Rohr freilegen, ein Kiesbett darum bauen und das Kondenswasser der Pumpe einfach versickern lassen.

So steht es übrigens auch in der Bedienungsanleitung unserer Wärmepumpe. Wahrscheinlich werden wir genau das machen.

Im Obergeschoss haben die Installateure ganze Arbeit geleistet und einige Löcher hinterlassen:

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Hier werden in den nächsten Tagen die Wasserleitungen verlegt. Unser Anschluss für die Waschmaschine ist ebenso vorbereitet, wie die Abfluss für die Küchenspüle:

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Morgen machen sie weiter mit der Verrohrung unseres Hauses. Danach kommen irgendwann die Noppenbahnen und die Fußbodenheizung. Das Hydraulikmodul mit Warmwasserspeicher haben unsere Monteuere heute schon mal ausgepackt:
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Dann muss noch irgendwie das Gerüst von unserem Wärmepumpensockel entfernt werden – dann können die Heizungsbauer auch draußen loslegen.