Archiv der Kategorie: Bauen

Tag 71: Die Türen sind da

Heute gibt es nicht allzu viel zu berichten. Die Maler haben jetzt bis auf eine Wand alles Tapeziert. Außerdem wurden heute unsere Türen geliefert. Sie liegen sauber aufgestapelt im Wohnzimmer. Darauf sind schon die Türdrücker

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Außerdem habe ich heute die Fotos gemacht, die ich gestern versäumt habe. Aber weil sie hier fehl am Platze wären, habe ich sie in den Post von gestern eingefügt.

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Tag 49: Läuft bei uns

Wir haben jetzt Heizung. Heute haben sich die Meister von Fertighaus Weiss auf unserer Baustelle die Klinke in die Hand gegeben. Während am Morgen der Elektro-Bauleiter unsere Wärmepumpe an den Strom angeschlossen hat

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und den Außentemperaturfühler installiert hat,

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kam am frühen Nachmittag der Sanitär-Bauleiter, hat den Rest erledigt und die Anlage in Betrieb genommen.

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Ich war besonders gespannt darauf, wie laut der Verdichter in unserer Wärmepumpe jetzt tatsächlich ist. Umso überraschter war ich, als der Sanitärmeister sagte: So jetzt ist er angesprungen und läuft auf Vollast.

Drinnen hörte man: nichts

Draußen ein leises Surren. Hier ist das Video:

In den letzten zehn Sekunden hat man den reinen Wärmepumpen-Ton. Davor klopfen die Arbeiter auf der Nachbarbaustelle, außerdem musste just als ich filmte erst ein Polizeihubschrauber und dann ein Jet übers Haus fliegen. Dann hört man glaube ich noch ein Auto. Wenn man direkt davor steht ist das Gerät etwas lauter als ein Kühlschrank. Interessanterweise klingt es ein paar Meter entfernt auf dem Gehweg ein bisschen lauter. Aber schon von der Straße aus hört man nichts mehr.

In wenigen Minuten stieg die Vorlauftemperatur der Wärmepumpe von knapp über 15 Grad Celsius auf über 27 Grad. Jetzt wird die Heizung in den nächsten Tagen Schritt für Schritt hochgefahren bis zu einer Vorlauftemperatur von 45 Grad.  So sollen Estrich und Decke trocken geheizt werden.

Wenn man direkt vor dem Ventilator des Außengeräts steht spürt man wie stark die Wärmpepumpe der Umgebung die Energie entzieht: aus dem Gebläse strömt eiskalte Luft.

Als ich am Abend zum Lüften kam war es im Haus schon ziemlich warm und vor allem feucht – der Dampf steigt buchstäblich aus dem Boden.

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Die Rücklauftemperatur lag bei knapp 25 Grad.

Der Sanitärmeister hat so ganz nebenbei noch einen offenen Punkt abgearbeitet, den die Küchenbauer gestern nachgefragt hatten. Er montierte ein Geräteventil für unseren Kühlschrank.

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Tag 15: Unser Dach wird grün

Heute herrschte einmal mehr Hochbetrieb auf unserer Baustelle. Wir hatten am Morgen einen Termin mit unserem Ofenbauer. Er kam zum Ausmessen unserers Ofenstandplatzes. Wir wollen unter dem Ofen eine Glasplatte in den Boden einlassen. Die Frage ist jetzt, welche Form die Platte haben soll. Ursprünglich war eine Kreisförmige geplant. Da der Ofen aber im spitzen Winkel unseres nicht ganz symmetrischen Hauses stehen soll, haben wir uns dafür entschieden doch die ganze Nische mit einer eckigen Platte zu füllen.

Während wir mit dem Ofenbauer die Details durchsprachen, rückten fast zeitgleich die Gipser und Dachdecker an. Beide Firmen sind Subunternehmer. Die Gipser brachten die fehlenden Teile der Fassadendämmung an, die Dachdecker brachten die Dachbegrünung. Bereits vor Ostern hatten sie das Dach mit Bitumen und Wurzelschutz abgedichtet. Heute kam eine weitere Schutzfolie, Vliesbahnen und das Pflanzsubstrat obendrauf.

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Gleichzeitig machten sich die Bauflaschner von Fertighaus Weiss daran, die Bleche entlang der Dachvorsprünge anzubringen:

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Fertig sieht das dann so aus:

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Allerdings hatten die Dachdecker ein kleines Problem. Ihr Dachbegrünungslieferant hatte das Pflanzsubstrat zum Firmenstandort im Remstal geliefert, statt zur Baustelle nach Nürtingen, also haben die Handwerker ihren Materialnachschub immer wieder von dort holen müssen. Sie sind trotzdem recht weit gekommen und auf den ersten Blick sieht alles sehr akurat aus. Ein Kiesstreifen säumt den Rand und die Dachauslässe, sowie unsere Sat-Antenne

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Der Mix selbst sieht recht grobkörnig aus, aber bald sprießen hier schon die ersten Pflanzen.

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Drinnen ging der Innenausbau weiter. Im Dachgeschoss sind die Zimmerleute heute fertig geworden. Im Erdgeschoss soll es morgen soweit sein.

Ein paar Probleme bereitet uns allerdings der Mauerkasten für unsere Dunstabzugshaube. Wir planen, die Abluft aus der Küche ins Freie zu leiten. Erst heute haben wir gesehen mit welchem Gerät: der Mauerkasten ist ein einfaches Kunststoffrohr mit so einer Art Rückstauklappe im Inneren. Das Ding ist allerdings so spröde und zerbrechlich, dass die Aufhängung beim ersten Einbauversuch zerbrochen ist. Bei zwei Millimeter-dünnen Zapfen verwundert das nicht. Das Abluft-Gitter, dass an unsere Fassade montiert werden soll, ist ebenfalls indiskutabel. Es ist aus einfachem, weißen Kunststoff und genau so spröde wie die Klappe im Inneren.  Ein weitere Defekt ist unsere Auffassung nach so gut wie vorprogammiert. Vielleicht sollte man für so ein Bauteil, dass bei uns  wirklich jeden Tag in Gebrauch ist nicht Kunststoffteile  im Wert von ein paar Euro verbauen.

Ich habe mich in dieser Sache an unseren Bauleiter gewandt. Aber von ihm kam der Hinweis, dass man nur diese eine Art von Durchführung verarbeite, und dass er morgen ein neues Teil auf die Baustelle bringen werde. Die weitere Lösung des Problems delegierte er an uns: Vielleicht, so sein Vorschlag, habe unser Küchenbauer eine Lösung.

Fest steht nur: Das Plastik-Ding kommt nicht an unsere Fassade.

Auf dem Boden bleiben

Heute hatten wir die vorerst letzte Bemusterung bei Fertighaus Weiss in Oberrot. Wir mussten uns die Fußböden aussuchen. Zum Glück sind wir uns da weitgehend einig gewesen. In Küche, Wohn- und Esszimmer ist Parkett eingeplant. Es wird ein verklebtes Eichenholzparkett. Die anderen Erdgeschossräume – Diele, WC und unser Hauswirtschafts-/Abstellraum werden gefliest.

Im Dachgeschoss fiel uns die Wahl noch einfacher: Für alle Räume gibt es das gleiche Laminat – mit einer Ausnahme. Ins Bad kommen dunkle 50×50 Zentimeter Bodenfliesen und weiße 30×60 Zentimeter Wandfliesen.

Jetzt muss noch mit Bodenleger und Ofenbauer  besprochen werden, wie sich die Glasplatte, die wir unter unseren Ofen stellen wollen, am besten ins Parkett integrieren lässt. Ursprünglich wollten wir die Trägerschicht abschleifen lassen um die Platte zu integrieren. Ob das geht, oder ob vielleicht schon der Estrich an der Stelle abgesenkt werden muss will unsere Weiss-Beraterin mit dem Bodenleger klären. Wir besorgen uns beim Ofenbauer die Maße der Glasplatte.

Alternativ können wir uns auch vorstellen rund um den Ofen die gleichen Fliesen zu verlegen, die wir auch in der Diele haben.

Zum bemustern der Fliesen waren wir nicht Oberrot, sondern ein paar Kilometer weiter in Rosengarten-Uttenhofen. Das muss man nicht kennen – aber dort sitzt die Firma Metzler,  einer der Hauslieferanten von Fertighaus Weiss. Wie schon zuvor in Oberrot hatten wir bei Metzler eine freundliche und kompetente Beraterin, die uns allerhand Möglichkeiten gezeigt hat, wie wir unser Bad und die Erdgeschossräume mit Feinsteinzeug, Keramik und Co. gestalten können.

Bis die Bodenbeläge dann tatsächlich verlegt werden, wird aber noch einige Zeit verstreichen – Erst Anfang Juni stehen die Fliesen auf dem Programm, Parkett und Laminat drei Wochen später.

Here we go . . .

Heute haben wir unsere Baufreigabe bekommen.
Jetzt kann es endlich losgehen.

Morgen verbringen wir wieder mal einen vollgepackten Tag in Oberrot bei Fertighaus Weiß. Wir planen die Heizung- und Sanitärinstallation, die Elektroinstallation und nachmittags haben wir noch einen Termin zur Bemusterung der Sanitärobjekte.

Wohltätig ist des Feuers Macht…

… jetzt fange ich schon an, Schiller zu zitieren.

Wir haben Angebote von Ofenbauern – und einen klaren Favoriten. Wir werden über die Feiertage aber noch mal alles eingehend prüfen. Wir werden aber auf jeden Fall deutlich mehr für unseren Kaminofen einplanen müssen, als ursprünglich geplant. Rund 4,500 Euro mit allem drum und dran (Ofen, Rauchrohr, Glasplatte als Feuerschutz müssen sein) werden es wohl sein. Zu überlegen ist noch, ob wir den Ofen mit Raumluft oder unabhängig  davon betreiben sollen.

Hat beides seine vor und Nachteile:
Mit einem „normalen“ Einbau müssten wir einen Kontaktschalter an ein Fenster anbringen. Denn der gleichzeitige Betrieb von Ofen und Dunstabzugshaube (mit Abluft) könnte dafür sorgen, dass Rauchgase von der Abzugshaube aus dem Brennraum des Ofens in die Raumluft gezogen werden.
Aus Sicherheitsgründen kann die Abzugshaube deshalb nur angeschaltet werden, wenn das Fenster mit dem Kontaktschalter gekippt ist.

Allerdings wäre ein sinnvoller Ofenbetrieb vermutlich auch nur mit mindestens einem dauerhaft geöffnetem Fenster möglich – wenig sinnvoll wenn es im Winter draußen kalt ist.

Wir könnten uns das Fenstergedöns sparen, wenn wir den Ofen mit Luft von draußen betreiben. Dazu müsste man allerdings ein weiteres Loch in die Wand setzen.

Risiko hier: erstens hätten wir eine waschechte Wärmebrücke und zweitens weiß niemand, ob sich im Ofen Kondenswasser bildet, die dem Stahl zusetzt.

Es gibt einen ganz interessanten Thread dazu in einem Forum;http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?6389-Kaminzuluft-es-streiten-die-G%F6tter-(und-Kaminbauer)

Wir wollen die Feiertage auch dazu nutzen, endlich mal festzulegen, wo wir Lichtschalter, Steckdosen und „Brennstellen“ also Lampenanschlüsse haben wollen. Außerdem die Anschlüsse für Netzwerkdosen und TV-Anschlüsse.

Wir haben Mitte Januar unser Heizungs-/Sanitärgespräch, Bis dahin sollten wir uns zumindest im Groben darüber im Klaren sein, wohin was soll.

Anlage 5

Es kommt wieder etwas Bewegung in unser Projekt. Vor einigen Tagen bekamen wir Post von der Firma Fertighaus Weiss. Es war die „Anlage 5“ zu unserem Vertrag. Darin wurden uns zusätzliche Erdarbeiten an der Bodenplatte angeboten. Eigentlich dachten wir, dass sämtliche Arbeiten bereits im Angebot enthalten seien – dem war wohl nicht so. Frostschirm und Frostschürze zum Nachbarhaus sind Extraposten, ebenso wie die Entwässerung bis zu einem Meter vor der Frostschürze.

In der Anlage wurden erstmals (seit unserem Architektengespräch im August) auch unsere Extrawünsche einkalkuliert – ein paar haben wir auch wieder gestrichen, wie zum Beispiel die elektrischen Rollläden im Obergeschoss. Sie waren uns dann, gemessen am Nutzen, doch zu teuer.

Jetzt sind wir in Sachen Baukosten auf dem neuesten Stand – zumindest was unser Gebäude angeht.

Bei den Erdarbeiten stochern wir noch ein wenig im Nebel. Erst zwei Aushubunternehmen haben ein Angebot abgegeben. Kostenmäßig geben sie sich nicht viel – allerdings beruht die Berechnung nur auf Schätzungen unsererseits. Denn die Firmen haben jeweils nur Einzelpreise oder Preise pro Kubikmeter bzw. Tonne aufgelistet.   Wir mussten dann so gut wir konnten überschlagen, wie viele Kubikmeter die Bagger bewegen müssen – ich bin mal gespannt,  als wie genau diese völlig unfachmännische Berechnung  sich am Ende herausstellt. Excel ist eine wirkliche Hilfe dabei. Aushub, Baukosten, Extrawünsche, Finanzierung – das Programm verstaubt sonst auf meinem privaten Computer – zurzeit hat es Hochsaison.

A propos Berechnungen – wir warten auch noch auf ein Angebot unseres Ofenbauers. Den Schornstein haben wir ja schon bei Weiss mitbestellt. Jetzt gilt es daran einen schönen Ofen anzuschließen. Als Zusatzheizung zur Wärmepumpe, aber auch als schöne Ergänzung zu unserem Wohn-/Esszimmer.

Wir warten gespannt…

Rechnungen und Angebote

Heute haben wir die erste Rechnung von unserem Vermesser bezahlt. Schon vor einigen Tagen kam die (hoffentlich!) letzte Rechnung vom Notar. Auch in Sachen Aushubunternehmen tut sich ein bisschen was. Wir haben das erste Angebot von einem der angeschriebenen Unternehmen bekommen. Es ist allerdings etwas schwer nachzuvollziehen, wie die gut 10700 Euro des Angebots zustande kommen.
Wir haben den Firmen per Mail eine Excel-Datei mit dem Leistungsverzeichnis und das geologische Gutachten geschickt. Was wir vom ersten Anbieter zurückbekommen haben ist etwas irritierend: er hat die Excel-Tabelle ausgdruckt, handschriftlich ein paar Grundpreise neben die Leistungen geschrieben und jeweils am Seitenende eine Zwischensumme notiert.

So richtig schlau kann man daraus nicht werden.

Die anderen Angebote stehen noch aus.

Noch was:Wir sind von Fertighaus Weiss gefragt worden, ob wir unseren Heizung/Sanitär und Elektrobemusterungstermin nicht einen Monat (!) nach vorne verlegen könnten – wir haben zugestimmt. Jetzt machen wir das Ganze im Januar.

Baugenehmigung – Neuigkeiten

Der zweite Anlauf startet besser: Heute kam die Bestätigung des Bauverwaltungsamts, dass unsere Antragsunterlagen vollständig eingegangen sind. Wir haben jetzt auch eine Bauverzeichnisnummer.

Natürlich steht da auch noch das Übliche: dass man sich vorbehalte, weitere Unterlagen nachzufordern, falls das zur abschließenden Beurteilung unseres Vorhabens erforderlich werden sollte…

Sei’s drum – ein Satz stimmt zuversichtlich: „Sie können bis voraussichtlich 30.12.2015 mit einer Entscheidung rechnen.“