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Tag 105: Eingezogen

Habe ich wirklich seit 14 Tagen nichts geschrieben? Wir sind umgezogen. In den vergangenen zwei Wochen ging es buchstäblich rund bei uns: Ich hatte mit seit Donnerstag vergangener Woche Urlaub genommen und wir haben fleißig Kisten gepackt, Möbel abgebaut und und und und. Vor zwei Wochen kam unser Esstisch, den wir gleich im Esszimmer aufgebaut haben.

Am Samstag stand dann unser Umzug auf dem Programm: Mit einem gemieteten Sprinter und fünf fleißigen Helfern haben wir die Teile unserer Wohnung, die wir mitnehmen wollten drei Stockwerke heruntergetragen und in unsere neuen vier Wände gebracht. Bei sommerlichen Temperaturen eine echt schweißtreibende Arbeit.

Aber unsere Helfer waren alle umzugserfahren – sie sind entweder in den vergangenen Jahren selbst umgezogen, oder hatten schon bei zahlreichen Umzügen geholfen. So konnte die Sache schnell vonstatten gehen. Nach gut fünf Stunden waren nicht nur sämtliche Möbel und Kisten von A nach B gebracht, sondern auch die ersten Einrichtungsgegenstände wieder zusammengebaut, So stand unser Bett, die Schränke unserer Tochter, das Sofa und die Bücherregale schon alle an ihren Plätzen. So dass wir zusammen mit der ganzen Truppe unseren Esstisch mit Pizza-Service-Pizza und kühlen Getränken einweihen konnten.

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Jetzt müssen wir noch den letzten Rest aus unserer alten Wohnung ausräumen.

Wieder in der Luft

Heute war ich wieder mal auf der Baustelle – das schöne Wetter forderte geradezu dazu auf, einen Kopter-Überflug zu machen.

Der Beton unserer Bodenplatte sieht schon sehr gut ausgehärtet aus. Nächste Woche soll ja der Rest unseres Hauses kommen. Beim Überflug mit der Drohne konnte man dank der Baustelle und der fertigen Bodenplatte zum ersten Mal so richtig erkennen, wie unser Haus liegen wird, und wieviel Platz wir drumherum haben werden.

Aber auch, wie groß oder klein die Grundfläche unseres Hauses ist:

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Bei mir schwankt das immer. Rechnerisch sind es pro Geschoss rund 70 Quadratmeter – aber irgendwie kommt es mir viel kleiner vor.  Mal schauen, wie es ist, wenn die Wände stehen, und die Räume Fakten schaffen.

In der Bildergalerie habe ich mal einige Ansichten der heutigen Flugstunde zusammengestellt:

Neuigkeiten gibt es auch in Sachen Ofen. Hier wollen wir eine in den Boden eingelasse Glasplatte. Dazu muss aber vermutlich an der Stelle, an der der Ofen stehen soll, der Estrich abgesenkt werden. Unser Ofenbauer sagt, das sei im Prinzip kein Problem, er könne uns eine Schablone anfertigen, mit der der Estrichleger später arbeiten kann. Er will sich das Ganze aber bei einem Vor-Ort-Termin nach Ostern erstmal anschauen und ausmessen.

Auf dem Boden bleiben

Heute hatten wir die vorerst letzte Bemusterung bei Fertighaus Weiss in Oberrot. Wir mussten uns die Fußböden aussuchen. Zum Glück sind wir uns da weitgehend einig gewesen. In Küche, Wohn- und Esszimmer ist Parkett eingeplant. Es wird ein verklebtes Eichenholzparkett. Die anderen Erdgeschossräume – Diele, WC und unser Hauswirtschafts-/Abstellraum werden gefliest.

Im Dachgeschoss fiel uns die Wahl noch einfacher: Für alle Räume gibt es das gleiche Laminat – mit einer Ausnahme. Ins Bad kommen dunkle 50×50 Zentimeter Bodenfliesen und weiße 30×60 Zentimeter Wandfliesen.

Jetzt muss noch mit Bodenleger und Ofenbauer  besprochen werden, wie sich die Glasplatte, die wir unter unseren Ofen stellen wollen, am besten ins Parkett integrieren lässt. Ursprünglich wollten wir die Trägerschicht abschleifen lassen um die Platte zu integrieren. Ob das geht, oder ob vielleicht schon der Estrich an der Stelle abgesenkt werden muss will unsere Weiss-Beraterin mit dem Bodenleger klären. Wir besorgen uns beim Ofenbauer die Maße der Glasplatte.

Alternativ können wir uns auch vorstellen rund um den Ofen die gleichen Fliesen zu verlegen, die wir auch in der Diele haben.

Zum bemustern der Fliesen waren wir nicht Oberrot, sondern ein paar Kilometer weiter in Rosengarten-Uttenhofen. Das muss man nicht kennen – aber dort sitzt die Firma Metzler,  einer der Hauslieferanten von Fertighaus Weiss. Wie schon zuvor in Oberrot hatten wir bei Metzler eine freundliche und kompetente Beraterin, die uns allerhand Möglichkeiten gezeigt hat, wie wir unser Bad und die Erdgeschossräume mit Feinsteinzeug, Keramik und Co. gestalten können.

Bis die Bodenbeläge dann tatsächlich verlegt werden, wird aber noch einige Zeit verstreichen – Erst Anfang Juni stehen die Fliesen auf dem Programm, Parkett und Laminat drei Wochen später.

Es werde Licht (und Wasser und Heizung und Strom . . .)

Am Freitag hatten wir unseren Heizung-/Sanitär- und Elektrobemusterungs-Termin. Eine echte Mammutsitzung. Vormittags haben wir mit dem Heizung- und Sanitärfachmann von Fertighaus Weiss die Heizungsanlage und die Wasseranschlüsse durchgesprochen. So viel Spielraum gibt da nicht: Jeder Raum soll eine  Fußbodenheizung bekommen – individuell regelbar. Soweit so kurz. Beheizt wird das Ganze mit einer Wärmepumpe Tecalor TTL 10 AC. Das Gerät steht – weil wir ohne Keller bauen – im Hauswirtschaftsraum.  Das heißt die Luft-Wasser-Wärmepumpe steht draußen, und drinnen befindet sich ein Technikmodul und der Warmwasserspeicher.

Außerdem haben wir mit dem Planer die Badgestaltung überarbeitet. Die eigentlichen Sanitärobjekte haben wir dann später in der Badaustellung der Firma Reisser in Schwäbisch-Hall ausgesucht. Beide Firmen arbeiten da zusammen. Spannend wird nun, wie teuer unsere Extrawünsche werden. (Aktualisierung folgt 😉 )

Bevor wir uns durchs dichte Schneetreiben von Oberrot nach Schwäbisch-Hall aufgemacht haben, stand allerdings unsere Elektrobemusterung an.

Hier ging es ans Eingemachte: Die Lage jedes Lichtschalters, jeder Steckdose, Netzwerkdose, Telefondose und  TV-Anschlüsse wurde festgelegt. Außerdem wo wir welche Lampen planen – seitdem gibt es ein neues Wort in unserem Vokabular: „Brennstelle“.
Uns wurde schon im Vorfeld des Gesprächs geraten, uns darüber Gedanken zu machen. Deshalb sind wir mit bunt markierten Plänen zu Weiss gefahren – und siehe da, die Ideen des Planers waren bis auf wenige Details fast deckungsgleich mit unseren Skizzen, die wir irgendwann zwischen den Jahren angefertigt hatten.

Wichtig war uns, dass wir vor allem im Wohnzimmer, wo viel Technik angeschlossen wird, ausreichend Steckdosen haben. Außerdem sollte das Licht im Wohnzimmer und in den Schlafräumen dimmbar sein.

In Küche und Wohnzimmer sollen eingelassene Deckenleuchten  – für ein gleichmäßiges Licht braucht man davon allerdings jede Menge. In der Küche mindestens zehn, im Wohnzimmer sechs bis acht.
In jedem Raum sind Doppelte-Netzwerkanschlüsse geplant. Sie können über ein Patchfeld im Hauswirtschaftsraum entweder mit Daten- oder Telefonsignalen angesteuert werden. Für die Garage haben wir einen 230 Volt und einen 400 Volt Anschluss geplant – man weiß ja nie für was man den mal brauchen kann. Strom für die Zisternen-Tauchpumpe und die Terrasse, sowie für ein mögliches Gartenhaus gehört ebenfalls zur Stromversorgung außer Haus.
Der Elektriker hat uns vorgeschlagen alle Steckdosen mit Kindersicherung auszustatten – die Kosten sind überschaubar, der Sicherheitsgewinn gut. Und wir sparen uns die nervigen Aufsteck-Kindersicherungen.

Ansonsten denken wir, dass es für jeden Raum ausreichend Steckdosen und Lichtschalter gibt. Die Steuerung für die elektrischen Jalousien im EG wollen wir an einer zentralen Wand zwischen Küche und Ess-/Wohnbereich platzieren.

Mit den beiden Planern haben wir außerdem die Anträge für die Stadtwerke vorbereitet. Und unserer Architektin die gute Nachricht von der Baugenehmigung überbracht.

Alles in Allem waren wir ziemlich lange unterwegs: inklusive dreier Autofahrten über nicht geräumte Straßen waren wir von 8 Uhr bis etwa 19.30 Uhr unterwegs. Das Gespräch bei Weiss dauerte von 10 bis etwa 15.30 Uhr – inklusive Mittagspause. Die anschließende Badbemusterung bei Reisser noch mal etwa zwei Stunden. Sobald die Pläne vorliegen gibt es hier wieder Neues.

Wohltätig ist des Feuers Macht…

… jetzt fange ich schon an, Schiller zu zitieren.

Wir haben Angebote von Ofenbauern – und einen klaren Favoriten. Wir werden über die Feiertage aber noch mal alles eingehend prüfen. Wir werden aber auf jeden Fall deutlich mehr für unseren Kaminofen einplanen müssen, als ursprünglich geplant. Rund 4,500 Euro mit allem drum und dran (Ofen, Rauchrohr, Glasplatte als Feuerschutz müssen sein) werden es wohl sein. Zu überlegen ist noch, ob wir den Ofen mit Raumluft oder unabhängig  davon betreiben sollen.

Hat beides seine vor und Nachteile:
Mit einem „normalen“ Einbau müssten wir einen Kontaktschalter an ein Fenster anbringen. Denn der gleichzeitige Betrieb von Ofen und Dunstabzugshaube (mit Abluft) könnte dafür sorgen, dass Rauchgase von der Abzugshaube aus dem Brennraum des Ofens in die Raumluft gezogen werden.
Aus Sicherheitsgründen kann die Abzugshaube deshalb nur angeschaltet werden, wenn das Fenster mit dem Kontaktschalter gekippt ist.

Allerdings wäre ein sinnvoller Ofenbetrieb vermutlich auch nur mit mindestens einem dauerhaft geöffnetem Fenster möglich – wenig sinnvoll wenn es im Winter draußen kalt ist.

Wir könnten uns das Fenstergedöns sparen, wenn wir den Ofen mit Luft von draußen betreiben. Dazu müsste man allerdings ein weiteres Loch in die Wand setzen.

Risiko hier: erstens hätten wir eine waschechte Wärmebrücke und zweitens weiß niemand, ob sich im Ofen Kondenswasser bildet, die dem Stahl zusetzt.

Es gibt einen ganz interessanten Thread dazu in einem Forum;http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?6389-Kaminzuluft-es-streiten-die-G%F6tter-(und-Kaminbauer)

Wir wollen die Feiertage auch dazu nutzen, endlich mal festzulegen, wo wir Lichtschalter, Steckdosen und „Brennstellen“ also Lampenanschlüsse haben wollen. Außerdem die Anschlüsse für Netzwerkdosen und TV-Anschlüsse.

Wir haben Mitte Januar unser Heizungs-/Sanitärgespräch, Bis dahin sollten wir uns zumindest im Groben darüber im Klaren sein, wohin was soll.

Der Anfang ist gemacht

Jetzt wird es ernst. Das Grundstück im Nürtinger Neubaugebiet ist gekauft und wir können mit den näheren Planungen zu unserer Doppelhaushälfte beginnen.

Nach einigen Terminen mit unserem Bauberater steht nun der Grundriss unseres Traumhauses fest.

Nun hatten wir auch unser erstes technisches Gespräch bei der Firma Fertighaus Weiss in Oberrot. Es begann mit der Festlegung der Lage des Hauses und der Garage. Anschließend ging es um Platz und Öffnungsrichtung der Türen und Fenster. Es wurden noch einige Details bei der Raumaufteilung geklärt. Nach einer kurzen Mittagspause folgte eine erste Bemusterung. Welche Fenster, Rollläden und Fenstersimse wollen wir? Gute Frage…  Welche Form und Farbe und welchen Griff soll die Haustüre bekommen? Die Dachrinne und die Fassadenfarbe wurde festgelegt.
Später durften wir noch über das Dekor der Innentüren entscheiden, Türdrücker, Treppenstufen festlegen, und schauen, welche Fußböden uns gefallen – das war allerdings erstmal unverbindlich.

Unsere bisherigen Erfahrungen mit dieser Baufirma ist durchweg positiv. Bei unserem Bauberater Herrn A. fühlten wir uns gut aufgehoben.

Unser Grundstück

Bilder unseres Grundstücks (aufgenommen im Januar)






Aller Anfang ist schwer

Nach langem hin und her gibt’s jetzt doch einen Blog auf sandrock.org.