Tag 97: Großreinschiff

Am Wochenende vor unserer Übergabe stand vor allem eines auf dem Programm: putzen

Bis auf das Parkett – das durften wir nicht putzen – machten wir uns daran unsere noch Baustelle – und fast Eigenheim auf Hochglanz zu polieren. Wischen, saugen, schrubben  – bis das Haus für die Abnahme bereit war.

Danach gingen wir von unten bis oben durchs das Gebäude und listeten auf, was Fertighaus Weiss noch richten muss. Am Sonntag trafen wir uns noch mit Annikas Bruder und Schwägerin – beide bauerfahren – um detailliert die Mängelliste durchzugehen.  Und damit nochmal ein „neutraler“ Blick auf das Projekt geworfen wird.

Wir haben uns bewusst gegen einen Gutachter entschieden. Erstens: wir waren täglich vor Ort und konnten so offene Fragen schnell klären.  Zweitens: Alle Mitarbeiter der Baufirma waren immer bereit Auskünfte zu erteilen, und haben Dinge, die uns nicht gepasst haben schnell und unkompliziert nach unseren Vorstellungen geändert. Seien es Positionen von Steckdosen, Lampen, Wasseranschlüssen, oder Extrawünsche wie das Leerrohr für unseren Glasfaseranschluss oder andere Kleinigkeiten.  Und drittens: Unsere Mängelliste umfasste auch ohne Gutachter rund 60 Punkte. Wobei wenig gravierende Dinge dabei waren. Das meiste waren Macken in Wänden und Türen.

Schwerwiegendere Punkte waren diverse Einschlüsse in drei Fenstern. Dafür kann unsere Baufirma allerdings nichts – das ist ein Fertigungsfehler des Glasherstellers.

Wir haben außerdem noch die beschädigte Dämmung am Frostschirm, diverse Macken in den Fliesen und Fugen, sowie Farbspritzer an Fensterrahmen und auf unserer Holztreppe moniert. Wen unsere Mängelliste interessiert, dem kann ich sie gerne zukommen lassen.

Update: Heute (20. Juli 2016) haben sich die Maler gemeldet, sie wollen am kommenden Montag vorbei kommen und die Macken, sowie die Farbspritzer entfernen.