Tag 41: Hausanschluss – Teil 2

Heute haben die Stadtwerke den ersten Teil unseres Hausanschlusses fertiggestellt. Schon heute Morgen um 9.30 Uhr hatten die Arbeiter unseren Wasseranschluss verlegt.

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Dieser Teil ist also erledigt. Den Rest des Tages ist nicht viel passiert. Wir waren zweimal zum Lüften im Haus, weil der Estrich nach wie vor trocknen muss.

Jetzt muss nur noch der Hausanschluss mit dem Hausleitungsnetz verbunden werden:

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Das haben die Stadtwerke nicht gemacht.

Wann der Strom angeschlossen wird, konnte mir heute keiner der Arbeiter sagen. Eventuell am Freitag, vielleicht aber auch erst nächste Woche.

Im schlimmsten Fall wir haben wir bis nächste Woche einen großen Graben auf dem Grundstück:

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Tag 38-40: Hausanschluss – Teil 1

Unser (künftiger) Garten ist wieder eine Grube – naja besser ein Graben. Heute rückte die Firma Leonhard Weiss (nicht verwandt oder verschwägert mit Fertighaus Weiss) auf unserer Baustelle an. Die Mitarbeiter heben im Auftrag der Nürtinger Stadtwerke den Graben für unseren Hausanschluss aus.

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Dabei gilt es, die bereits verlegten Leitungen nicht zu beschädigen.  Es war spannend, heute den Arbeitern zuzuschauen – beeindrucken wie vorsichtig, fast zärtlich, ein Bagger um ein Rohr herumgraben kann, ohne es zu beschädigen.

So haben sie unseren Regenkanal wieder freigelegt:

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Aber auch weniger Erfeuliches zutage gefördert:

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Unser Abwasser-Kanal hat eine Stufe!

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Ich habe mich heute von den Experten aufklären lassen –  es ist eigentlich ein Absturz. Und das völlig ohne Not.

An der Stelle weitet sich das Rohr außerdem von DN100 auf DN150. Die entsprechenden Stücke sind den Bauarbeitern heute quasi vor die Füße gefallen:

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Ich habe also noch heute Mittag unseren Bauleiter angerufen – der wiegelte, wie immer in solchen Fällen, erstmal ab. Ich müsse das mit dem Erdbauer klären, schließlich habe der den Kanal verlegt, so seine Antwort.

Gesagt getan: und mit dem Erdbauer telefoniert. Der hat zwar den Kanal gebaut, aber eben nicht die Stufe (mit gefällt das Wort einfach besser). Denn – und das hatte ich schon wieder vergessen: Die Leitungen lagen ja schon im Boden, bevor die Firma Fertighaus Weiss mit ihrem Bodenplatten-Team angerückt war.

Warum also die Weiss-Leute ihren Teil des Kanals nicht einfach ein paar Zentimeter tiefer aus dem Haus geführt haben, erschließt sich mir nicht. Stattdessen haben sie diese Stufe eingebaut.

Ob dieser Absturz jetzt irgendwie von Nachteil ist wird sich, wenn überhaupt, erst in den kommenden Jahren zeigen. Es ist halt eine völlig überflüssige Leitungsführung, die so nicht nötig gewesen wäre.  Man hätte vor dem Losbauen einfach nur die Lage vor Ort prüfen müssen. Beim Ablauf für unser Wärmepumpenkondensat und bei der Dachentwässerung war es ja ähnlich. Allerdings konnten hier pragmatische Lösungen gefunden werden.

Wenn wegen dieser Konstruktion in ein paar Jahren unser Abwasser nicht mehr richtig abläuft heißt es im schlimmsten Fall wieder: aufgraben. Ich habe unseren Bauleiter gebeten, sich die Sache morgen vor Ort anzuschauen und eine Lösung vorzuschlagen.

Die Zeit drängt ein bisschen: Die Stadtwerke wollen nämlich morgen die Wasser- Strom- und Glasfaser-Leitungen verlegen. Und danach den Graben so schnell wie möglich wieder zuschütten.

Die Anschlüsse an der Straße sind bereits freigelegt:

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Morgen Abend soll dann zumindest ein Teil des Grabens schon wieder zu sein.

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Dann können wir auch wieder sicher ins Haus. Zur Zeit ist das ein bisschen riskant:

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Vor der Türschwelle geht es gut 1,70 Meter senkrecht nach unten.

Da wir aber zwei Mal täglich Lüften sollen, muss einer von uns morgens und abends irgendwie reinbalancieren.  So bleibt die Sache wenigstens spannend. Wenn alles klappt haben wir bis nach dem langen Wochenende Wasser und Strom im Haus.

Für kommende Woche hat sich schon der Maler angekündigt.

Gestern haben wir die Firma Ott mit der Lieferung unserer Garage beauftragt. Heute habe ich unserem Küchenbauer gesagt, dass er auf dem begehbaren Estrich sein Aufmaß nehmen kann.