Tag 61: Mehr Fliesen – weniger Thermostate

Die Fliesenleger haben heute fast alle Wände gefliest:

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Auch unsere Duschwände sind jetzt praktisch komplett gefliest:

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Es fehlt noch die Nische, und der Boden.

Am Abend hatte ich einen Termin mit den Elektrikern. Das Gebäude hängt jetzt ganz offiziell am Stromnetz. Die Zähler sind montiert:

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Auch das Kabelwirrwarr im Technikraum wurde in den vergangenen beiden Tagen ordentlich sortiert und angeschlossen:

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So sah es davor aus:

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Einer der Elektriker ist zusammen mit mir durch das gesamte Gebäude gegangen. Wir haben sämtliche Lichtschalter und Lampen ausprobiert

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und sind Raum für Raum die Installationsliste durchgegangen und haben abgehakt, ob das Installierte auch mit der Planung übereinstimmt. Die Technik, die Fertighaus Weiss eingebaut hat ist von deutschen Herstellern wie Jung, Hager und Eltako. Die Netzwerk-Technik ist von Telegärtner und die Satelliten-Empfänger und Verteiler sind von Triax.

Es hat soweit alles gestimmt. Nur in der Küche ist uns ein Malheur aufgefallen: Der Raumthermostat fehlte – er steht auf der Liste, er ist im Plan eingezeichnet, aber weder den Handwerkern noch mir ist aufgefallen, dass das Ding nie eingebaut wurde.

Die Elektriker haben die Heizkreise unserer offenen Küche einfach über den Thermostat im Wohn- und Esszimmer geregelt.

Wir haben diesen Mangel im Abnahme-Protokoll vermerkt. Jetzt wollen die Elektriker klären, ob die jetzige Regelung so bleiben kann oder ob sie die Wand nochmal aufmachen müssen, um den Thermostat nachträglich einzubauen.

Alles in allem sind wir mit der Arbeit der Elektriker sehr zufrieden. Was mit dem Thermostat passiert, wird man noch sehen.

Tag 60: Fliesen

Nach dem langen Wochenende legten heute die Fliesenleger los. Es hatte in der vergangenen Woche ja Unstimmigkeiten mit unserem Bauleiter wegen der Risse im Estrich gegeben.

Dass es in Sachen Kommunikation auch anders geht, bewies der Fliesenleger – ein Subunternehmer der Firma Weiss. Irgendwann am Freitag Vormittag klingelte mein Handy. Er war dran und schlug vor, dass ich mich am Montag mit seinen beiden Mitarbeitern treffen sollte, damit wir vor Ort alles durchsprechen kann.

Während des Telefonats  erzählte ich ihm von den Rissen und er sagte, dass er ohnehin noch Material zur Baustelle  bringen müsse. Da könne er sie sich selbst anschauen. In der Zwischenzeit hat sich noch ein Vierter Riss gebildet. Wir vereinbarten kurzfristig einen Termin am Nachmittag und trafen uns vor Ort. Es war schnell klar: alle Risse sollten repariert werden, weil man sonst riskiert, dass sie sich später auf die Fliesen übertragen.  Soviel zu: „kann problemlos überfliest werden.“

Die beiden Mitarbeiter unseres Fliesenlegers haben sich heute vormittag nochmal alles angeschaut. Hier zeigte sich mal wieder der Vorteil eines Fertighauses, weil sich in den Trockenbau-Wänden Dinge recht kurzfristig ändern lassen: Im Gäste-WC sollen die Fliesen bis in 1,50 Meter rundum an die Wand. Genau auf dieser Höhe hing aber bis heute Vormittag der Thermostat der Fußbodenheizung. Ein kurzes Gespräch mit einem der beiden Weiss-Elektriker und am Nachmittag hing das Gerät zehn Zentimeter Höher. Das alte Loch in der Wand war sauber verschlossen.

Die Fliesenleger fingen derweil an, im Bad die Wände in der Dusche und um die Badewanne abzudichten:

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Im ganzen Haus stapeln sich die Fliesen und das Material der Fliesenleger:

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Bis zum Ende der Woche wollen sie mit ihrer Arbeit fertig sein. Dann gibt es natürlich wieder Fotos.

Bereits morgen wollen die Elektriker fertig sein. Am Abend wollen sie ihre Anlage übergeben. Bis dahin soll das Haus auch vom Baustrom abgehängt sein.

Morgen kann ich darüber mehr berichten.

 

Tag 55 und 56: Hochspannung

Gestern waren die Maler wieder voll im Einsatz, unsere Wände sind beinahe komplett verspachtelt und somit fast bereit zum tapezieren.

Außerdem kamen gestern Abend die Elektriker von Fertighaus Weiss, um mit der Elektro-Endmontage zu beginnen.

Als wir heute morgen auf der Baustelle vorbeischauten, verabschiedeten sich die Maler gerade ins lange Wochenende. Eine kleine Hiobsbotschaft hatten sie parat: sie werden in der kommenden Woche wohl erneut auf einer anderen Baustelle eingesetzt. Deshalb verzögern sich die Malerarbeiten bei uns ein bisschen. Das dürfte die Elektriker und den Fliesenleger, der sich für nächste Woche angekündigt hat, wohl kaum stören.

Die Elektriker haben damit begonnen, die Steckdosen und Lichtschalter zu montieren;

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Da sehen die Wände gleich viel aufgeräumter aus. Außerdem haben sie die Thermostate montiert:

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Im Technikraum haben sie damit begonnen, die Leitungen anzuschließen.

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Deshalb haben sie auch kurz die Wärmepumpe abgeklemmt. Weil die Stadtwerke noch nicht da waren, um die Stromzähler zu setzen, läuft die Heizung noch über Baustrom.  Der wird jetzt allerdings über den Verteilerkasten im Haus eingespeist und dann über den offiziellen Wärmpepumenschluss geleitet.

Eigentlich sollten die Maler noch eine Rigipsplatte auf dem Fenstersims in der Küche anbringen – für die Fensterbank unseres Küchenbauers ist die von Weiss geplante Lücke etwas zu groß. Ich hatte das mit unserem Bauleiter besprochen.

Unsere Baustelle läuft ja bisher richtig gut. Nur Gespräche mit unserem Bauleiter erweisen sich leider oft als Informations-Sackgasse. Der direkte Kontakt mit den Handwerkern vor Ort und den Leitern der jeweiligen Fachabteilungen ist da wesentlich erfolgreicher. Hier reicht ein kurzes Gespräch oder eine Mail und es läuft.

Über die Risse im Estrich habe ich schon berichtet  Unser Bauleiter war am Dienstag auf der Baustelle, weil er sich die Risse und die Tür ansehen sollte. Und weil er sich um die Rigipsplatte am Fenster kümmern wollte.  Für mehr als für einen kurzen Blick auf die Risse hat es leider nicht gereicht  – „keine Zeit“.

Schon fast amüsant war, als ich heute morgen versucht habe ihn anzurufen. Ich wollte den Stand der Dinge erfragen, weil er sich (wie immer) nach dem Besuch auf der Baustelle nicht gemeldet hatte.

Ich habe ihn schon mehrmals vorgeschlagen, dass man sich vermeintliche Mängel gemeinsam anschaut oder Fragen vor Ort klärt. So spart man sich die Telefoniererei und die E-Mails. Mein Arbeitsplatz liegt keine fünf Minuten von der Baustelle entfernt und ich könnte jederzeit kurz rausfahren und mich mit ihm treffen. Das hat in den vergangenen drei Monaten ein einziges Mal geklappt und das nur, weil ich fast 40 Minuten auf der Baustelle gewartet habe.

Deshalb also mein obligatorischer Anruf am Tag danach: Es klingelte, niemand ging ran. Soweit kein Problem.  Ein paar Minuten später kam der Rückruf. Wir haben uns kurz über die Risse unterhalten und er wollte mir klar machen, dass die Risse über Dehnungsfugen völlig normal seien. Mir geht es mehr um die Spannungsrisse, die in meinen Augen repariert werden sollten. Sie sind  zwar klein, aber wenn dort erstmal gefliest wurde, und der Estrich anfängt zu arbeiten, könnten die Risse sich auf den Bodenbelag übertragen.  Das würde ich gerne verhindern.

Seine Antwort: Der Fliesenleger soll sich die Risse anschauen und dann entscheiden. Er müsse schließlich die Gewährleistung übernehmen.

Als dann von meiner Seite Nachfragen kamen wegen der Türe und dem Fenstersims musste er ganz schnell Schluss machen, weil er mitten in einer Hausübergabe war.

Ich habe ja ein gewisses Verständnis: Der Mann betreut nicht nur unsere Baustelle, sondern vermutlich noch einige andere. Und andere Bauherren haben ebenfalls ihre Sorgen und Nöte –  da kann man schon mal in Stress geraten. Aber mitten in einer Hausübergabe einen anderen Kunden anzurufen wirkt dann schon arg verplant. Zumindest auf denjenigen am anderen Ende der Leitung.

Etliche Dinge haben, wenn man nachgehakt hat, funktioniert. Und insgesamt laufen die Bauarbeiten an unserem Haus bislang prima. Was mich aber ärgert, ist, dass unser Bauleiter die Zuständigkeit immer wieder von sich weist und bei uns ablädt.

Aber wie gesagt: mit den Handwerkern vor Ort ist eigentlich immer ein kompetenter Ansprechpartner auf der Baustelle.

Tag 50-54: Risse

Das Heizprogramm in unserem Haus läuft auf Hochtouren. Nach dem Einstieg mit 25 Grad Vorlauftemperatur lag die Wärmepumpe heute bei rund 45 Grad. Im Inneren des Gebäudes herrschen wahrlich tropische Temperaturen. Kein Zuckerschlecken für die Handwerker die drinnen arbeiten müssen. Heute morgen sind die Maler nach einer einwöchigen Auszeit wiedergekommen und haben ihre Arbeit fortgesetzt.

Dem Zementestrich scheint das Aufheizprogramm der Wärmepumpe jedoch nicht so gut zu bekommen. Als wir am Sonntagabend zum Lüften kamen, konnte man feine Spannungsrisse im Estrich von Bad und Hauswirtschaftsraum erkennen.

Im Bad beginnt er direkt an der Badewanne und ist rund  35 Zentimeter lang:

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Eine Etage tiefer sieht man die Risse schon etwas besser. Beide beginnen am Sinkkasten in der Mitte des Raums:

Einer in Richtung Diele zieht sich fast durch die gesamte Estrich-Höhe:

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Der Andere geht vom Sinkkasten zur Wand neben unserem Warmwasserspeicher:

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Die Risse sind sehr fein, aber deutlich erkennbar.

Krasser sehen da die Risse aus, die völlig beabsichtigt sind:

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Hier ist ein Dehnungsfugenprofil angebracht. Dort soll und darf sich der Estrich seinen Platz schaffen.

Ich habe Fotos von den Rissen an unseren Sanitärbauleiter und unseren Bauleiter weitergeleitet.

Der Sanitär-Leiter hat den Bauleiter darum geben, auf dem Laufenden gehalten zu werden.

Unser Bauleiter will sich die Risse morgen anschauen. Vorsorglich hat er per Mail bereits beschwichtigt. Es handele sich um „minimale Spannungsrisse“, die man „problemlos überfliesen“ könne.

Mal schauen, was wir morgen zu hören bekommen.

Eine Lösung findet der Bauleiter hoffentlich auch für unsere Wohn-/Esszimmertür. Gestern Abend, als wir zum Lüften im Haus waren, hatten die Maler, die bereits ihr Material angeliefert hatten das Fenster gekippt. Aber es ließ sich nicht mehr schließen.

Die Doppelflügeltüre war schon von Anfang an schwer zu schließen, aber gestern ging gar nichts mehr. Die Hitze und die starke Sonneneinstrahlung dürften ihr Übriges dazu beigetragen haben. Die Türe stand fast einen halben Zentimeter über der Nebentür und dem Rahmen, so dass die Beschläge gar nicht mehr ineinander passten.

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Vielleicht wäre es mit roher Gewalt gegangen. Nachdem aber schon der normale Schließversuch zu Kunststoffabrieb und schwarzen Schleifspuren im Rahmen gesorgt hat, habe ich von weiteren Experimenten abgesehen.

Ein weiteres Detail ist noch aufgefallen: Beim Anwerfen der Heizung vergangene Woche ist wohl etwas Wasser daneben gelaufen. Das Ergebnis ist ein Wasserrand direkt vor dem Speicher/Hydraulikteil unserer Wärmepumpe:

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Es sieht nicht schön aus, wird aber hoffentlich keine allzu negativen Auswirkungen haben. Wenn die Risse kein Problem darstellen, wird auch der Fleck nächste Woche hinter Fliesen verschwinden.

Tag 49: Läuft bei uns

Wir haben jetzt Heizung. Heute haben sich die Meister von Fertighaus Weiss auf unserer Baustelle die Klinke in die Hand gegeben. Während am Morgen der Elektro-Bauleiter unsere Wärmepumpe an den Strom angeschlossen hat

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und den Außentemperaturfühler installiert hat,

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kam am frühen Nachmittag der Sanitär-Bauleiter, hat den Rest erledigt und die Anlage in Betrieb genommen.

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Ich war besonders gespannt darauf, wie laut der Verdichter in unserer Wärmepumpe jetzt tatsächlich ist. Umso überraschter war ich, als der Sanitärmeister sagte: So jetzt ist er angesprungen und läuft auf Vollast.

Drinnen hörte man: nichts

Draußen ein leises Surren. Hier ist das Video:

In den letzten zehn Sekunden hat man den reinen Wärmepumpen-Ton. Davor klopfen die Arbeiter auf der Nachbarbaustelle, außerdem musste just als ich filmte erst ein Polizeihubschrauber und dann ein Jet übers Haus fliegen. Dann hört man glaube ich noch ein Auto. Wenn man direkt davor steht ist das Gerät etwas lauter als ein Kühlschrank. Interessanterweise klingt es ein paar Meter entfernt auf dem Gehweg ein bisschen lauter. Aber schon von der Straße aus hört man nichts mehr.

In wenigen Minuten stieg die Vorlauftemperatur der Wärmepumpe von knapp über 15 Grad Celsius auf über 27 Grad. Jetzt wird die Heizung in den nächsten Tagen Schritt für Schritt hochgefahren bis zu einer Vorlauftemperatur von 45 Grad.  So sollen Estrich und Decke trocken geheizt werden.

Wenn man direkt vor dem Ventilator des Außengeräts steht spürt man wie stark die Wärmpepumpe der Umgebung die Energie entzieht: aus dem Gebläse strömt eiskalte Luft.

Als ich am Abend zum Lüften kam war es im Haus schon ziemlich warm und vor allem feucht – der Dampf steigt buchstäblich aus dem Boden.

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Die Rücklauftemperatur lag bei knapp 25 Grad.

Der Sanitärmeister hat so ganz nebenbei noch einen offenen Punkt abgearbeitet, den die Küchenbauer gestern nachgefragt hatten. Er montierte ein Geräteventil für unseren Kühlschrank.

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Tag 48: Plötzlich ist der Sockel farbig

Heute morgen bin ich zum Lüften zur Baustelle gefahren – über Pfingsten war ja nicht besonders viel los. Ich hatte die leise Hoffnung, dass die Sanitärabteilung von Weiss vielleicht doch schon heute mit den Arbeiten an Wärmepumpe und Hausanschluss beginnt, damit wir morgen mit dem Trockenprogramm starten können. Es war aber niemand da.

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An dem großen Wasserrand unter der Badewanne, sie steht auf dem Rohfußboden, lässt sich erahnen, welche Spuren die Feuchtigkeit aus dem Estrich  in der Decke zwischen Erdgeschoss und Dachgeschoss hinterlassen haben muss. Nicht umsonst hat es am ersten Tag nach den Estrichleger-Arbeiten aus der Decke getropft. Deshalb wird es jetzt höchste Zeit, die Feuchte aus den Wänden zu heizen.

Morgen geht’s hoffentlich los.

Eine Überraschung erwartete mich heute, als ich nach Feierabend erneut zum Lüften zum Haus kam. Der Sockel war gestrichen und der Splitt wieder feinsäuberlich um die Fassade verteilt:

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Jetzt sieht die Fassade schon viel aufgeräumter aus.

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So sah das Haus vor knapp zwei Monaten aus:

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Da ist schon einiges passiert.

Und wenn ich schon vor der Arbeit nach Feierabend auf die Baustelle fahre, kann ich dort auch gleich meine Mittagspause verbringen – Zumindest, wenn es einen wichtigen Grund gibt: Heute Mittag kamen zwei Monteure der Firma Marquardt, um Aufmaß für unsere Küche zu nehmen.

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Nach dem Aufmaß müssen wird jetzt noch ein paar Kleinigkeiten mit unserem Bauleiter klären. Zum Beispiel ob und wie die Stromkabel für Kochinsel-, Kochfeld- und Abzugshaube Steckdosen (Fachjargon: „Kupplungen“ – wieder was gelernt) bekommen oder ob wir uns selbst darum kümmern müssen. Unter das Küchenfenster sollte noch eine Rigipsplatte kommen, da die Fensterbank – die aus dem gleichen Granit wie unsere Arbeitsplatte ist – sonst nicht richtig eingepasst werden kann.  Außerdem brauchen wir für den Kühlschrank noch ein „Geräteventil“ – also einen Wasserhahn.

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Bisher hängt da nur ein nackter Anschluss („Wandscheibe“), neben den beiden Ventilen (Eckventil für Warmwasser, Kombiventil für Kaltwasser und Spülmaschine.)  Mein Heizung/Sanitär-Wortschatz wächst mit jedem Baustellentag. 🙂

Ich habe unserem Sanitär-Bauleiter schon eine E-Mail geschrieben. Und warte auf Antwort. Aber vielleicht ist er ja morgen auf der Baustelle

Tag 45-47: Voll verspachtelt

Die Maler haben ihre erste Arbeitswoche bei uns hinter sich – und brauchen jetzt erstmal eine Pause. Zumindest in Nürtingen: nächste Woche müssen sie auf eine andere Baustelle.

Dafür haben sie jetzt bis auf ein paar Ecken, die nur mit einer hohen Leiter erreichbar sind, sämtliche Fugen und Löcher verspachtelt und fein säuberlich mit Gewebeband abgeklebt.

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Die Fotos sind ziemlich stark bearbeitet – auf den Originalaufnahmen sieht mal das kaum.

Seltsamerweise haben die Maler aber auch eine andere Fuge unverspachtelt gelassen.

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Wenn sie in zwei Wochen bei uns weitermachen, muss ich  mal fragen warum. Dann wollen die Maler sowieso noch mal alles übersprachteln – vielleicht wird die Lücke dann gleich mit geschlossen.

Draußen hat sich auch etwas getan – unser Abluftschacht wurde endlich montiert. Hier war die Variante von Weiss bei uns glatt durchgefallen (und noch ein Beitrag). Die Edelstahl-Variante kann da eher überzeugen.

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Hier nochmal die ursprüngliche Variante:

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Eine deutliche Verbesserung!

Es sind ja nur noch gut zwei Monate, bis unser Umzug ansteht, deshalb sammeln wir schon fleißig Umzugkisten ein.

Heute kam eine Nachbarin, die uns spontan Bananenkartons angeboten und vorbeigebracht hat. Eine super Aktion! Jetzt stapeln sich 16 Kisten im Keller – ideal für Bücher und Geschirr:

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Von außen sieht unser Haus jetzt schon ziemlich fertig aus.

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Nach Pfingsten kommen dann nochmal die Heizungsbauer. Sie wollen die Heizung anschließen, damit wir am kommenden Mittwoch das Trockenprogramm für den Estrich starten können. Der ist nach drei Wochen zwar schon relativ fest geworden. Aber die Restfeuchte muss einfach rausgeheizt werden, damit die Fußböden ohne Komplikationen eingebaut werden können.

Heute Nachmittag waren wir bei unserem örtlichen Baustoffhändler und haben in der Gartenausstellung geschaut, welche Bodenbeläge für Garageneinfahrt und Terrasse uns gefallen. Es ist immer wieder schön, wie einig wir uns bei sowas sind 😉

Tag 44: Hausanschluss – letzter Teil

Nachdem gestern auch Strom und Glasfaserleerrohr  ins Haus gelegt wurden, konnte die Firma Leonhard Weiss anrücken und den Graben vor unserem Haus nach knapp einer Woche wieder schließen.

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Abends hatten wir dann wieder eine geschlossene Fläche vor dem Haus:

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Weil unsere Hausleitungen noch nicht angeschlossen sind kam heute nochmal der Sanitärbauleiter und hat für die Maler behelfsmäßig einen Wasserhahn an die Hauptleitung montiert:

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So können sie wenigstens Wasser für ihre Spachtelmasse entnehmen. Der Rest der Wasseranschlüsse soll dann in den nächsten Tagen angeschlossen werden.

Die Maler haben ihre Arbeit fortgesetzt.

Bis nächste Woche wird dann auch unsere Wärmepumpe an den Strom angeschlossen. Ab kommenden Mittwoch soll das Estrich-Trockenprogramm unserer Fußbodenheizung gestartet werden.

Tag 43: Die Maler sind da / Hausanschluss Teil 3

Heute sind die Maler auf unserer Baustelle angerückt. Die beiden Mitarbeiter der Firma Fertighaus Weiss haben in den kommenden Wochen einiges zu tun: Sämtliche Wände müssen verspachtelt werden, außerdem müssen die Wände und Decken für Tapeten und Fliesen vorbereitet werden. Schließlich müssen die Maler die Wände und Decken noch streichen.

Die beiden Maler rechnen damit, dass sie auf unserer Baustelle rund vier Wochen arbeiten. Dass die beiden Weiss-Mitarbeiter echte Vollprofis sind, merkt man schon an ihrem Equipment: 🙂

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Aber Spaß beiseite. Das Zweierteam hat heute echt was geleistet. Am Abend war beinahe das komplette Erdgeschoss verspachtelt,

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größere Fugen verschlossen

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und sämtliche Ecken mit Eckschienen geschützt:

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Zum Teil waren diese ebenfalls schon verspachtelt:

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Außerdem haben Maler die überstehenden Teile der Randdämmstreifen entfernt, die vor den Estrichlegerarbeiten angebracht wurden. Im Wohnzimmer türmte sich am Abend ein ziemlich großer Haufen:

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Dafür sehen die Zimmer jetzt sehr aufgeräumt aus:

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Aber nicht nur die Maler sind heute angetreten, sondern auch die Mitarbeiter der Stadtwerke.

Schon vor dem langen Wochenende war ein Trupp da und hat unseren Wasseranschluss gelegt. Heute kamen auch die Kollegen von der Stromversorgung und haben die Elektroleitungen von der Straße ins Haus verlegt.

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Im Haus haben sie die Panzersicherung montiert und dann – weil wir ja noch Baustrom benötigen, den Baustromkasten wieder mit dem Hausanschluss verbunden – vorerst.

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Die Stadtwerke-Mitarbeiter haben heute auch die Speedpipe ins Haus gelegt, durch die dann in den nächsten Wochen die Glasfaserleitung eingeblasen werden soll. Das ist das dünne orangefarbene Rohr zwischen Wasserleitung (links) und Stromkabel (rechts).

Das Lüften hat sich jetzt auch erstmal erledigt: solange die Maler da sind, werde sie sich drum kümmern. Die haben mit heute auch gesagt, dass in den nächsten Tagen noch ein Sanitär-Mitarbeiter von Weiß kommt, um die letzte Lücke zwischen Hausanschluss und Hausleitungen zu schließen. Da fehlt zur Zeit noch ein halber Meter.

Außerdem wollten irgendwann im Lauf der Woche die Elektriker nochmal anrücken und damit anfange, die Wärmepumpe zu verkabeln.

Tag 42: Ablauf

Wir haben den Brückentag genutzt, um endlich den Kondensatablauf unserer Wärmepumpe freizulegen.

Irgendwie ging bei der Umsetzung des Plans ja Einiges schief. Bei Bau unserer Bodenplatte wurden die Leitungen zwar, wie vertraglich vereinbart, einen Meter vor die Gebäudegrenze verlegt – allerdings viel zu tief. Deshalb konnte unser Erdbauer die Leitung nicht anschließen. Naja – eigentlich hat er die Leitung im Plan schlicht übersehen. Aber auch wenn er dran gedacht hätte, hätte er einen Weg finden müssen das Kondenswasser der Wärmepumpe rund 35 Zentimeter senkrecht nach oben zu befördern.

Deshalb sah unser Kondensatablauf bis heute morgen noch so aus:

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Der orangene Schatten im Splitt ist übrigens unser Regenkanal… der Pfosten markiert das Rohrende des Wärmepumpenablaufs.

Weil ein Anschluss an den Kanal ziemlich schwierig ist haben wir nach Absprache mit unseren Heizungsbauern und dem Bauleiter entschieden, das Wasser versickern zu lassen. Die Lösung, die übrigens auch der Hersteller in seiner Montageanleitung empfiehlt.

Also machten wir uns heute mit Eimer und Schaufel auf zur Baustelle – in den nächsten zwei Wochen soll die Heizung in Betrieb gehen höchste Zeit also diesen Mangel zu beheben.

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Schon wenig später lag das Rohr frei:

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Aber das war noch nicht alles. Wir mussten noch tiefer graben. Denn eine 15 Zentimeter dicke Kies- oder Splittschicht wird empfohlen.

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Damit das Wasser im Notfall auch Abfließen kann haben wir außerdem ein leichtes Gefälle eingebaut

Nachdem das erledigt war haben wir zwei Eimer Splitt auf der Fläche verteilt:

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Und den Bereich im das Rohr mit Schotter bedeckt:

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So sah es dann aus, als es fertig war:

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Eine knappe Stunde Arbeit. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Trotz des mächtigen DN100-Rohrs werden hier aber keine Wasserfluten durchströmen, sondern nur das Kondenswasser der Wärmepumpe. Wie viel tatsächlich hier versickern muss, werden wir erst wissen, wenn die Anlage läuft.