Tag 33-37: Betreten (wieder) erlaubt

Heute durften wir zum ersten Mal unser Haus wieder betreten. Am Montag wurde der Estrich verlegt – danach mussten wir fünf Tage warten, bis der Boden soweit ausgehärtet ist, dass wir ihn wieder betreten dürfen. Im Großen und Ganzen ist der Estrich sehr gut gelungen.

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Das Innere wirkt jetzt mit dem insgesamt 13 Zentimeter hohen Bodenaufbau ganz anders. Unter dem rund sechs Zentimeter dicken Estrich liegen weitere sechs bis sieben Zentimeter Dämmung und die Fußbodenheizung.  Damit werden wir in gut zwei Wochen das Trocknungsprogramm für den Estrich starten. Davor muss der Belag ohne fremde Hilfe trocknen

Damit das gelingt und möglichst viel Feuchtigkeit entweichen kann, müssen wir ab sofort zwei Mal täglich auf die Baustelle Fahren und Lüften:

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Als wir heute Vormittag reinkamen, zeigte sich, wie bitter nötig unser Häuschen die frische Luft hatte: Von den Fenstern tropfte Kondenswasser. Nach 15 – 20 Minuten Lüften waren die Fenster zwar immer noch nass, aber als wir am Abend zur zweiten Runde anrückten, war von der Feuchtigkeit schon nichts mehr zu sehen.

Wieviel Wasser der Estrich enthält wurde noch am Montagabend deutlich: Es tropfte vom Obergeschoss durch die Decke.  Die Wassertropfen schlugen einige unschöne „Krater“ in Wohnzimmer und Küche:

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Wir haben das Problem auch schon unserem Bauleiter geschildert. Er meinte am Telefon, dass der Bodenleger diese Dellen später ausgleichen könne. Am Montag will er sich den Estrich selbst anschauen.

Schon einen Tag später hatte das Tropfen übrigens aufgehört. Jetzt gilt es umso mehr, die Feuchtigkeit aus dem Haus zu bekommen. Denn vermutlich sitzt sie vor allem auch in Decke/Fußboden.

Gut gelungen ist die Absenkung des Estrichs an der Stelle, an der künftig unser Ofen stehen soll:

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Hier wurde der Belag um sechs Millimeter abgesetzt, damit hier später auf dem (ebenfalls abgesetzten Parkett) ein Glasplatte eingelassen werden kann.

In der Zwischenzeit haben sich auch die Stadtwerke bei uns gemeldet. Sie wollen am Dienst damit beginnen, den Hausanschluss zu legen. Die Arbeiten sollen einige Tagen dauern, schließlich müssen ein paar Meter von der Straße bis zum Haus aufgegraben werden.

Ob sich die Installateure darüber freuen, dass die Fußboden Hauseinführung jetzt doch eine Randdämmung bekommen hat,

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wird sich allerdings zeigen. Eigentlich sollte sie direkt in den Estrich eingegossen werden. Aber das wird schon klappen. Am Dienstag wissen wir mehr.