Baustelle Tag 1: So viel Schotter – so viel Stress

Seit heute haben wir eine Baustelle. Die Firma Rapp hat mit dem Aushub unserer Baugrube begonnen. Viel ausgehoben werden muss allerdings nicht, weil wir ja auf Bodenplatte bauen. Deshalb: Boden abtragen, Bettungspolster aus KFT-Schotter errichten und dann kann es nächste Woche schon mit dem Bau unserer Bodenplatte losgehen.

Unser Aushubunternehmen richtet außerdem einen Kranstellplatz für die Firma Weiss ein, und bereitet den Standplatz unserer Garage vor. Außerdem werden noch der Abwasserkanal und die Regenwasserleitung von der Firma Rapp gebaut.

Nächste Woche kommen außerdem die Stadtwerke Nürtingen um die Mehrspartenhauseinführung einzubauen.

Ein bisschen Hickhack gab es mit unserem Bauleiter. Wir dachten eigentlich, dass ein BauLEITER unseren Bau leitet. Aber er sieht sich wohl eher in der Funktion eines Fertighaus Weiss Projektmanagers. Was nicht von Weiss kommt fällt nicht in sein Verantwortungsgebiet, scheint es.

Ein Beispiel: Bauleiter ruft bei uns an, dass wir unser Aushubunternehmen und die Stadtwerke über den Baubeginn infomieren sollen – gut wir haben beim Vor-Ort-Termin Anfang Februar zwar alle unsere Kontaktdaten ausgetauscht. Aber auch nach einer E-Mail und einem Anruf besteht unser Bauleiter Weiss-Projektleiter darauf, dass alles, was wir in Eigenleistung machen oder beauftragen auch von uns koordiniert werden muss. Dabei ist der Aushub bei Weiss IMMER eine Eigenleistung – der Bauherr muss also dafür sorgen, dass der Aushub gemacht wird.

Er sieht sich nicht ohne weiteres imstande mit unserem Ansprechpartner bei den Stadtwerken (ja, es ist nur einer!) selbst in Sachen Hausanschluss-Montagetermin Kontakt aufzunehmen. Auch dass die Arbeiten an der Bodenplatte vom 25. auf den 24. Februar vorverlegt wurden müssen wir unserem Vermesser, der Erdbaufirma und den Stadtwerken mitteilen. Das sind zwar immer nur ein bis drei Telefonate, aber auch das kostet Zeit und Nerven. Und wäre viel schneller organisiert, wenn es nicht immer den Umweg über uns gehen müsste. Denn – unser Bauleiter ruft unsere private Festnetznummer an. Nicht meine Handynummer oder die Geschäftsnummer, die er eigentlich auch haben müsste  vielleicht mal bekommen hat hat,  nein er spricht auf den Anrufbeantworter. Bei zwei Berufstätigen eine Garantie dafür, dass die Info garantiert erst am frühen Abend ankommt. Und damit am nächsten Morgen für Stress sorgt.  Um Missverständnisse zu vermeiden: Wir wollen ja nicht, dass der Bauleiter  Weiss-Mitarbeiter die Verantwortung für unseren Aushub übernimmt. Es wäre nur sinnvoll und vernünftig, dass derjenige, der ohnehin alle Gewerke im Blick haben sollte, auch einen direkten Draht zu den Handwerkern hat, die die direkte Vorarbeit für die Betonarbeiten leisten. Aber man kann auch den Kopf in den KFT-Schotter Sand stecken. Mal schauen was wir in den nächsten Monaten noch alles erleben.