Baustelle Tag 8: Bodenplatte – letzter Teil

Heute war der letzte Tag der Arbeiten an der Bodenplatte. Die Weiss-Leute haben heute den Bewehrungsstahl eingebaut. Bei Eiseskälte, Nieselregen und später am Nachmittag sogar Schneefall.

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Außerdem hat das Team einen Fundamenterder montiert – das ist der dicke Draht und mit dem Nagel zwischen den Stahlmatten (eingefärbt):

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Damit wird später die Elektroinstallation geerdet – insgesamt an drei Stellen sind die Erder unter dem Haus montiert. Zu sehen bekommen werden wir allerdings nur noch den Draht, der neben unserer Hauseinführung aus dem Beton ragt. So sah das aus, nachdem der Beton gegossen wurde:

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Ein bisschen gegrummelt haben die Weiss-Leute schon, denn die erste der insgesamt drei Betonlieferungen kam wohl viel zu früh. Die Maurer hatten mit dem ersten Laster um 12.30 Uhr gerechnet. Aber da fuhr schließlich schon der dritte LKW in den Sebastian-Blau-Weg.

Insgesamt wurden für unsere Bodenplatte 19 Kubikmeter Beton benötigt – das sind rund 50 Tonnen.

Am einfachsten verarbeitet man das Material heute mit einer Betonpumpe:

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So ging die Sache recht schnell vonstatten. Den Beton zu gießen und zu verteilen hat eine gute Stunde gedauert.

Danach haben die Arbeiter den Beton mit einem Tauchrüttler – einer Art Riesen-Vibrator – verdichtet

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und anschließend glatt gestrichen.

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Das Ergebnis werden wir morgen sehen, wenn die Bodenplatte schon ein wenig fester geworden ist. Insgesamt dauert es gut 28 Tage bis das Material voll ausgehärtet ist, so lange werden jetzt voraussichtlich die Arbeiten ruhen – der geplante Aufstellungstermin für unser Haus ist im April.

Neben der Bodenplatte haben die Weiss-Maurer auch das Fundament für unsere Wärmepumpe gegossen:

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Unsere Tochter war von den Arbeiten jedenfalls fasziniert:

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Ach ja: das martialisch anmutende Fundament an der Ostseite unseres Hauses, an das vielleicht irgendwann einmal die andere Doppelhaushälfte angebaut wird, sah gestern schon sehr viel aufgeräumter auf:

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Zum Vergleich – so sah es am Freitag aus:

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Morgen gibt’s hier nochmal ein Update zur Bodenplatte, dann wird erst Mal Ruhe einkehren.

Anfang März steht unsere Bodenbemusterung an, außerdem müssen wir uns eine To-Do-Liste machen. Denn wir haben einige Arbeiten selbst vergeben. Hier müssen wir planen, wann wir die jeweilige Leistung der Unternehmen brauchen.

Die Garage, der Ofen und die Küche sind schon bestellt und warten noch auf Lieferfreigaben, unsere Gartenbauarbeiten müssen wir noch planen. Außerdem wird unser Aushubunternehmen nochmal auf der Baustelle vorbeischauen und die restlichen Regenkanäle verlegen.

Baustelle Tag 7: Bodenplatte – Teil 3

Der vorletzte Arbeitstag an unserer Bodenplatte. Die Maurer haben heute morgen die Fundamente zum Nachbargrundstück gegossen. und sie nach außen abgestützt. Das Ganze sieht etwas martialisch aus:

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Darüber haben die Weiss-Arbeiter heute die Dämmung montiert. Bei unserer Bodenplatte dient sie gleichzeitig auch als Schalung für den Beton –  doch dazu später mehr.

Fertig ist auch der Frostschirm rund um unsere Bodenplatte:

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Sieht jetzt echt aufgeräumt aus, oder?

Die Zwischenräume zwischen den Dämmplatten wurden ausgeschäumt, damit später auch alles dicht ist:

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Und jetzt, mit der eingbauten Dämmung ist auch klar, dass unsere Fubo, genau da sitzt, wo sie hingehört 😉

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Gestern hatten wir uns noch Sorgen gemacht, ob alles passt. Aber es sind hier ja hoffentlich Profis am Werk.

Außerhalb unserer künftigen vier Wände haben die Maurer auch schon das Fundament für unsere Luft-Wasser-Wärmepumpe vorbereitet:

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Vor dem Haus liegt schon der Bewehrungsstahl für unsere Bodenplatte bereit:

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Am Montag Vormittag wollen die drei Arbeiter von Weiß weitermachen.  Dann werden die Stahlmatten eingelegt und montiert, und die Außenwände unserer Bodendämmung dienen dann als Schalungswände für die Stahlbetonplatte, die vor Ort gegossen wird.

Am Mittag soll die Betonpumpe kommen. Davon berichte ich dann in Teil vier.

Ein weiteres Thema beschäftigt uns, seit Baubeginn:  Die Böschung an der Grundstücksgrenze wird immer steiler.

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Hier soll auch irgendwo die Abflussleitung für die Regenrinne lang laufen. Wir müssen mal schauen, was wir hier machen – abböschen oder eine Mauer bauen.

Baustelle Tag 6: Bodenplatte – Teil 2

Seit einer Woche wird jetzt auf unserer Baustelle gearbeitet. Die Bauarbeiter von Fertighaus Weiss haben jetzt alle Abwasserrohre unseres Hauses verlegt – sie werden später unter dem Beton der Bodenplatte verschwinden. An manchen Stellen konnte man gestern Mittag nur noch die türkisfarbenen Rohrenden sehen:

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An andere Stelle lagen die Rohre noch frei.  Das hier wird mal unser Gäste-WC im Erdgeschoss:

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Außerdem haben die Arbeiter damit begonnen, das Feinplanum auf das Bettungspolster aufzubringen – eine fünf Zentimeter dicke Kiesschicht.

Hier sieht man, wie es nach dem Aufbringen der Schicht aussah:

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Hier Sind die Weiss-Mitarbeiter gerade dabei, sie aufzubringen:

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Außerdem waren heute die Stadtwerke da und haben unsere Fußboden-Hauseinführung gesetzt. So sieht sie aus:

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Durch die Rohre werden später Wasser-, Strom- und Datenleitungen in das Haus eingeführt. Die gelbe Linie markiert die Oberkante unseres Rohfußbodens – bis hierhin wird die Fubo später einbetoniert und später dem fertigen Fußboden angepasst. Es gab Bedenken, die Fubo könnte zu nahe der Außenwand sitzen, aber einer der Weiss-Mitarbeiter versicherte uns, später seien noch acht Zentimeter Platz zwischen Hausanschluss und Außenwand. Da wir das ganze Ding in einer Art Wandschrank verstecken möchten dürfen wir gespannt sein, ob später alles passt.

Einen kleinen Wermutstropfen mussten wir heute verkraften: Weil die Monteure der Stadtwerke nicht mit dem Rohrgraben von Weiss einverstanden waren – er wäre diagonal vor der geplanten Garage (roter Pfosten links im Bild) verlaufen – mussten die Arbeiter den Graben wieder zuschütten und einen Geraden ausheben – der endet jetzt allerdings mitten unter unserer geplanten Garage.  Laut eines Stadtwerke-Mitarbeiters soll sich das aber noch ändern.

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Auf der Außenseite sieht die Fubo etwas unspektakulärer aus:

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Der nächste Schritt wurde gestern auch schon an der Baustelle bereitgelegt. Die Platten für die Dämmung der Bodenplatte. Das gesamte Gebäude wird von unten mit einer zehn Zentimeter-Isolierschicht warm eingepackt:

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Dann kann in den nächsten Tagen auch der Beton angeliefert werden.

 

Baustelle Tag 5: Bodenplatte – Teil 1

Heute war Fertighaus Weiss zum ersten mal auf unserer Baustelle im Einsatz. Ein Dreierteam hat im Bettungspolster unserer Bodenplatte die Leitungen verlegt. Hauptsächlich Abwasserrohre, aber auch einen Teil des Regenkanals und die Leerrohre für die Wärmepumpe.

Außerdem haben die Maurer die Stelle vorbereitet, an der später unser Hausanschluss durch die Bodenplatte kommen soll. Morgen wollen die Stadtwerke die Fußboden-Hauseinführung (Fubo) montieren.

Die Bauarbeiter wussten nichts davon, dass sie die Montage gar nicht selbst machen müssen, sondern dass das unser städtischer Versorger übernimmt. Wir waren etwas überrascht, als einer der Arbeiter heute morgen bei uns anrief und fragte, ob wir die Fubo für den Einbau vorbeibringen könnten, denn wir hätten sie ja bestellt und geliefert bekommen.
Insgesamt wurde unserem Bauleiter jetzt mindestens dreimal mitgeteilt, dass nicht die Firma Weiss, sondern die Nürtinger Stadtwerke die Montage übernehmen:

  • Beim Vor-Ort-Termin Anfang Februar,
  • beim E-Mail-Verkehr und dem Telefonat als es um die Koordinierung der Arbeiten ging
  • und als in der vergangenen Woche ein Angebot von der Firma Weiss kam, die Fubo kostenpflichtig zu montieren.

Irgendwie scheint die Information irgendwo stecken geblieben zu sein.

Langer Rede kurzer Sinn: wir haben dem Weiss-Team vor Ort die Durchwahl unseres Ansprechpartners bei den Stadtwerken gegeben. Die offenen Fragen in Sachen Fubo-Montage haben die Beteiligten dann direkt miteinander geklärt.

Morgen arbeitet das Weiss-Team dann an den Fundamenten zum Nachbargrundstück und an der Bodenplatte weiter. Dann wird auch das erste Mal eine Straßensperrung benötigt, weil Schalungselemente entladen werden müssen. Leider hat unser Bauleiter auch hier einen kleinen, aber amüsanten Fehler gemacht: Er hat die Straßensperrung für den Sebastian-Grau-Weg ausschildern lassen. So farblos war der Namensgeber unserer Straße jetzt wahrlich nicht.

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Hier wie immer ein paar Fotos vom heutigen Baustellen-Tag:

Baustelle Tag 4: das Schnurgerüst

Das Schnurgerüst steht. Am Nachmittag war auch unser Vermesser da und hat es eingeschnitten. Die Außenmaße des Hauses hat er mit Nägeln und blauer Farbe markiert. Das unscharfe Foto ist ein Versuch das Ding im dunkeln zu fotografieren – mit einem Smartphone. Das Ergebnist ist … naja:

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Morgen früh beginnt dann der Bau unserer Bodenplatte. Hoffentlich spielt das Wetter mit.

Baustelle Tag 3: Kanalarbeiten

Heute gingen die Bauarbeiten mit dem Bau der Abwasserkanäle weiter. Unser Erdbaufirma hat die Abwasserrohre für den Hausanschluss vorbereitet. Außerdem wurde ein Teil der Zisterne freigelegt, damit die Regenrohre daran angeschlossen werden können. Ein Interessanter Hinweis unseres Baggerfahrers: Der Anschluss an die Zisterne liegt nur in etwa 1,50 Meter Tiefe.

Da wird der Anschluss unserer Dachentwässerung zu einer kleinen Herausforderung: Die Leitung muss einmal um das Haus herumgelegt werden. Das liegt daran, weil unser Haus im nördlichen Teil der Grundstücks liegt (wir wollen den Garten ja im Süden…)  Der Bebauungsplan schreibt allerdings vor, dass unser Pultdach seine Firstrichtung nach Süden hat. Somit können wir unser Regenfallrohr nur an die Nordseite unserer Hauses einplanen. Die  Zisterne befindet sich allerdings so ziemlich genau am südlichsten Punkt unseres Grundstücks. Jetzt müssen wir schauen, ob die Bauarbeiter das Gefälle der Leitungen so hinbekommen, dass die Entwässerung später funktioniert.

Außerdem wurde heute unsere Hausanschluss freigelegt. Gas-, Wasser- und Stromleitungen liegen jetzt bereit. Außerdem die Glasfaser Speedpipe. Die Anschlussarbeiten müssen die Stadtwerke übernehmen.

Hier ein paar Bilder vom heutigen Bautag:

Ein  weiteres Thema, das uns seit dem Wochenende beschäftigt: Unser Grundstück wurde im nordwestlichen Teil gut einen Meter aufgeschüttet. Zur Straße hin müsste man deswegen eine Böschung anlegen.

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Alternativ könnten wir uns vorstellen hier eine niedrige Natursteinmauer zu bauen, die die Böschung ersetzt. Aber da müssen wir nochmal mit unserem Aushub-Unternehmen sprechen und uns einen Kostenvoranschlag machen lassen.

Baustelle Tag 2: alles platt

Der zweite Tag unsere Baustelle verlief relativ unspektakulär: Als wir am Nachmittag gegen 14 Uhr vorbeikamen, war unser Baggerfahrer schon im Wochenende.

Der Schotter wurde weiter eingebracht und verdichtet, die Grundfläche unserer Bodenplatte sieht schon ziemlich fertig aus. Am nördlichen Ende hat unser Bauplatz jetzt schon gut einen Meter an Höhe gewonnen. Nach Süden – in Richtung Garten und Zufahrt ist er dafür eben.

Was noch eingeschottert werden muss ist jetzt der Kran-Standplatz und die Garagenzufahrt.  Außerdem muss unser Erdbauer, die Firma Rapp, jetzt noch die Strom und Wasseranschlüsse freilegen und die Rohrgräben für die Abwasserleitungen ausheben. Dann können Mitte nächster Woche die Betonbauer von der Fertighaus Weiss und die Monteure von den Stadtwerken kommen.

A propos fertig: wir sind es auch. Wir haben heute den Kindergeburtstag unserer Tochter gefeiert. 🙂 Also ist nicht nur der Schotter geplättet.

So sieht es auf unserem Bauplatz zur Zeit aus:

Baustelle Tag 1: So viel Schotter – so viel Stress

Seit heute haben wir eine Baustelle. Die Firma Rapp hat mit dem Aushub unserer Baugrube begonnen. Viel ausgehoben werden muss allerdings nicht, weil wir ja auf Bodenplatte bauen. Deshalb: Boden abtragen, Bettungspolster aus KFT-Schotter errichten und dann kann es nächste Woche schon mit dem Bau unserer Bodenplatte losgehen.

Unser Aushubunternehmen richtet außerdem einen Kranstellplatz für die Firma Weiss ein, und bereitet den Standplatz unserer Garage vor. Außerdem werden noch der Abwasserkanal und die Regenwasserleitung von der Firma Rapp gebaut.

Nächste Woche kommen außerdem die Stadtwerke Nürtingen um die Mehrspartenhauseinführung einzubauen.

Ein bisschen Hickhack gab es mit unserem Bauleiter. Wir dachten eigentlich, dass ein BauLEITER unseren Bau leitet. Aber er sieht sich wohl eher in der Funktion eines Fertighaus Weiss Projektmanagers. Was nicht von Weiss kommt fällt nicht in sein Verantwortungsgebiet, scheint es.

Ein Beispiel: Bauleiter ruft bei uns an, dass wir unser Aushubunternehmen und die Stadtwerke über den Baubeginn infomieren sollen – gut wir haben beim Vor-Ort-Termin Anfang Februar zwar alle unsere Kontaktdaten ausgetauscht. Aber auch nach einer E-Mail und einem Anruf besteht unser Bauleiter Weiss-Projektleiter darauf, dass alles, was wir in Eigenleistung machen oder beauftragen auch von uns koordiniert werden muss. Dabei ist der Aushub bei Weiss IMMER eine Eigenleistung – der Bauherr muss also dafür sorgen, dass der Aushub gemacht wird.

Er sieht sich nicht ohne weiteres imstande mit unserem Ansprechpartner bei den Stadtwerken (ja, es ist nur einer!) selbst in Sachen Hausanschluss-Montagetermin Kontakt aufzunehmen. Auch dass die Arbeiten an der Bodenplatte vom 25. auf den 24. Februar vorverlegt wurden müssen wir unserem Vermesser, der Erdbaufirma und den Stadtwerken mitteilen. Das sind zwar immer nur ein bis drei Telefonate, aber auch das kostet Zeit und Nerven. Und wäre viel schneller organisiert, wenn es nicht immer den Umweg über uns gehen müsste. Denn – unser Bauleiter ruft unsere private Festnetznummer an. Nicht meine Handynummer oder die Geschäftsnummer, die er eigentlich auch haben müsste  vielleicht mal bekommen hat hat,  nein er spricht auf den Anrufbeantworter. Bei zwei Berufstätigen eine Garantie dafür, dass die Info garantiert erst am frühen Abend ankommt. Und damit am nächsten Morgen für Stress sorgt.  Um Missverständnisse zu vermeiden: Wir wollen ja nicht, dass der Bauleiter  Weiss-Mitarbeiter die Verantwortung für unseren Aushub übernimmt. Es wäre nur sinnvoll und vernünftig, dass derjenige, der ohnehin alle Gewerke im Blick haben sollte, auch einen direkten Draht zu den Handwerkern hat, die die direkte Vorarbeit für die Betonarbeiten leisten. Aber man kann auch den Kopf in den KFT-Schotter Sand stecken. Mal schauen was wir in den nächsten Monaten noch alles erleben.

Es geht los!

Jetzt wird es langsam ernst! Am Montag hatten wir unseren Vor-Ort-Termin mit unserem Bauleiter, den Stadtwerken und unserem Aushubunternehmen. Sie haben sich auf einen groben Ablaufplan für die Errichtung unserer Bodenplatte geeinigt.

Nächste Woche wird unsere Vermesser den Bauplatz auspflocken und die Höhenangaben anbringen. Danach kann der Bagger kommen.  Nach dem Aushub werden wohl zunächst mal die Stadwerke das Fubo-Leerrohr  für die Durchleitung der Hausanschlussleitungen legen. Die Abwasserrohre unter der Bodenplatte kommen von Fertighaus Weiss, Die Strecke von der Bodenplatte zum Kanal muss unser Erdbauer übernehmen.

Der Termin für den Beginn der Arbeiten an unserer Bodenplatte ist für den 25. Februar geplant.