Es werde Licht (und Wasser und Heizung und Strom . . .)

Am Freitag hatten wir unseren Heizung-/Sanitär- und Elektrobemusterungs-Termin. Eine echte Mammutsitzung. Vormittags haben wir mit dem Heizung- und Sanitärfachmann von Fertighaus Weiss die Heizungsanlage und die Wasseranschlüsse durchgesprochen. So viel Spielraum gibt da nicht: Jeder Raum soll eine  Fußbodenheizung bekommen – individuell regelbar. Soweit so kurz. Beheizt wird das Ganze mit einer Wärmepumpe Tecalor TTL 10 AC. Das Gerät steht – weil wir ohne Keller bauen – im Hauswirtschaftsraum.  Das heißt die Luft-Wasser-Wärmepumpe steht draußen, und drinnen befindet sich ein Technikmodul und der Warmwasserspeicher.

Außerdem haben wir mit dem Planer die Badgestaltung überarbeitet. Die eigentlichen Sanitärobjekte haben wir dann später in der Badaustellung der Firma Reisser in Schwäbisch-Hall ausgesucht. Beide Firmen arbeiten da zusammen. Spannend wird nun, wie teuer unsere Extrawünsche werden. (Aktualisierung folgt 😉 )

Bevor wir uns durchs dichte Schneetreiben von Oberrot nach Schwäbisch-Hall aufgemacht haben, stand allerdings unsere Elektrobemusterung an.

Hier ging es ans Eingemachte: Die Lage jedes Lichtschalters, jeder Steckdose, Netzwerkdose, Telefondose und  TV-Anschlüsse wurde festgelegt. Außerdem wo wir welche Lampen planen – seitdem gibt es ein neues Wort in unserem Vokabular: „Brennstelle“.
Uns wurde schon im Vorfeld des Gesprächs geraten, uns darüber Gedanken zu machen. Deshalb sind wir mit bunt markierten Plänen zu Weiss gefahren – und siehe da, die Ideen des Planers waren bis auf wenige Details fast deckungsgleich mit unseren Skizzen, die wir irgendwann zwischen den Jahren angefertigt hatten.

Wichtig war uns, dass wir vor allem im Wohnzimmer, wo viel Technik angeschlossen wird, ausreichend Steckdosen haben. Außerdem sollte das Licht im Wohnzimmer und in den Schlafräumen dimmbar sein.

In Küche und Wohnzimmer sollen eingelassene Deckenleuchten  – für ein gleichmäßiges Licht braucht man davon allerdings jede Menge. In der Küche mindestens zehn, im Wohnzimmer sechs bis acht.
In jedem Raum sind Doppelte-Netzwerkanschlüsse geplant. Sie können über ein Patchfeld im Hauswirtschaftsraum entweder mit Daten- oder Telefonsignalen angesteuert werden. Für die Garage haben wir einen 230 Volt und einen 400 Volt Anschluss geplant – man weiß ja nie für was man den mal brauchen kann. Strom für die Zisternen-Tauchpumpe und die Terrasse, sowie für ein mögliches Gartenhaus gehört ebenfalls zur Stromversorgung außer Haus.
Der Elektriker hat uns vorgeschlagen alle Steckdosen mit Kindersicherung auszustatten – die Kosten sind überschaubar, der Sicherheitsgewinn gut. Und wir sparen uns die nervigen Aufsteck-Kindersicherungen.

Ansonsten denken wir, dass es für jeden Raum ausreichend Steckdosen und Lichtschalter gibt. Die Steuerung für die elektrischen Jalousien im EG wollen wir an einer zentralen Wand zwischen Küche und Ess-/Wohnbereich platzieren.

Mit den beiden Planern haben wir außerdem die Anträge für die Stadtwerke vorbereitet. Und unserer Architektin die gute Nachricht von der Baugenehmigung überbracht.

Alles in Allem waren wir ziemlich lange unterwegs: inklusive dreier Autofahrten über nicht geräumte Straßen waren wir von 8 Uhr bis etwa 19.30 Uhr unterwegs. Das Gespräch bei Weiss dauerte von 10 bis etwa 15.30 Uhr – inklusive Mittagspause. Die anschließende Badbemusterung bei Reisser noch mal etwa zwei Stunden. Sobald die Pläne vorliegen gibt es hier wieder Neues.