Wohltätig ist des Feuers Macht…

… jetzt fange ich schon an, Schiller zu zitieren.

Wir haben Angebote von Ofenbauern – und einen klaren Favoriten. Wir werden über die Feiertage aber noch mal alles eingehend prüfen. Wir werden aber auf jeden Fall deutlich mehr für unseren Kaminofen einplanen müssen, als ursprünglich geplant. Rund 4,500 Euro mit allem drum und dran (Ofen, Rauchrohr, Glasplatte als Feuerschutz müssen sein) werden es wohl sein. Zu überlegen ist noch, ob wir den Ofen mit Raumluft oder unabhängig  davon betreiben sollen.

Hat beides seine vor und Nachteile:
Mit einem „normalen“ Einbau müssten wir einen Kontaktschalter an ein Fenster anbringen. Denn der gleichzeitige Betrieb von Ofen und Dunstabzugshaube (mit Abluft) könnte dafür sorgen, dass Rauchgase von der Abzugshaube aus dem Brennraum des Ofens in die Raumluft gezogen werden.
Aus Sicherheitsgründen kann die Abzugshaube deshalb nur angeschaltet werden, wenn das Fenster mit dem Kontaktschalter gekippt ist.

Allerdings wäre ein sinnvoller Ofenbetrieb vermutlich auch nur mit mindestens einem dauerhaft geöffnetem Fenster möglich – wenig sinnvoll wenn es im Winter draußen kalt ist.

Wir könnten uns das Fenstergedöns sparen, wenn wir den Ofen mit Luft von draußen betreiben. Dazu müsste man allerdings ein weiteres Loch in die Wand setzen.

Risiko hier: erstens hätten wir eine waschechte Wärmebrücke und zweitens weiß niemand, ob sich im Ofen Kondenswasser bildet, die dem Stahl zusetzt.

Es gibt einen ganz interessanten Thread dazu in einem Forum;http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?6389-Kaminzuluft-es-streiten-die-G%F6tter-(und-Kaminbauer)

Wir wollen die Feiertage auch dazu nutzen, endlich mal festzulegen, wo wir Lichtschalter, Steckdosen und „Brennstellen“ also Lampenanschlüsse haben wollen. Außerdem die Anschlüsse für Netzwerkdosen und TV-Anschlüsse.

Wir haben Mitte Januar unser Heizungs-/Sanitärgespräch, Bis dahin sollten wir uns zumindest im Groben darüber im Klaren sein, wohin was soll.

Anlage 5

Es kommt wieder etwas Bewegung in unser Projekt. Vor einigen Tagen bekamen wir Post von der Firma Fertighaus Weiss. Es war die „Anlage 5“ zu unserem Vertrag. Darin wurden uns zusätzliche Erdarbeiten an der Bodenplatte angeboten. Eigentlich dachten wir, dass sämtliche Arbeiten bereits im Angebot enthalten seien – dem war wohl nicht so. Frostschirm und Frostschürze zum Nachbarhaus sind Extraposten, ebenso wie die Entwässerung bis zu einem Meter vor der Frostschürze.

In der Anlage wurden erstmals (seit unserem Architektengespräch im August) auch unsere Extrawünsche einkalkuliert – ein paar haben wir auch wieder gestrichen, wie zum Beispiel die elektrischen Rollläden im Obergeschoss. Sie waren uns dann, gemessen am Nutzen, doch zu teuer.

Jetzt sind wir in Sachen Baukosten auf dem neuesten Stand – zumindest was unser Gebäude angeht.

Bei den Erdarbeiten stochern wir noch ein wenig im Nebel. Erst zwei Aushubunternehmen haben ein Angebot abgegeben. Kostenmäßig geben sie sich nicht viel – allerdings beruht die Berechnung nur auf Schätzungen unsererseits. Denn die Firmen haben jeweils nur Einzelpreise oder Preise pro Kubikmeter bzw. Tonne aufgelistet.   Wir mussten dann so gut wir konnten überschlagen, wie viele Kubikmeter die Bagger bewegen müssen – ich bin mal gespannt,  als wie genau diese völlig unfachmännische Berechnung  sich am Ende herausstellt. Excel ist eine wirkliche Hilfe dabei. Aushub, Baukosten, Extrawünsche, Finanzierung – das Programm verstaubt sonst auf meinem privaten Computer – zurzeit hat es Hochsaison.

A propos Berechnungen – wir warten auch noch auf ein Angebot unseres Ofenbauers. Den Schornstein haben wir ja schon bei Weiss mitbestellt. Jetzt gilt es daran einen schönen Ofen anzuschließen. Als Zusatzheizung zur Wärmepumpe, aber auch als schöne Ergänzung zu unserem Wohn-/Esszimmer.

Wir warten gespannt…