Rechnungen und Angebote

Heute haben wir die erste Rechnung von unserem Vermesser bezahlt. Schon vor einigen Tagen kam die (hoffentlich!) letzte Rechnung vom Notar. Auch in Sachen Aushubunternehmen tut sich ein bisschen was. Wir haben das erste Angebot von einem der angeschriebenen Unternehmen bekommen. Es ist allerdings etwas schwer nachzuvollziehen, wie die gut 10700 Euro des Angebots zustande kommen.
Wir haben den Firmen per Mail eine Excel-Datei mit dem Leistungsverzeichnis und das geologische Gutachten geschickt. Was wir vom ersten Anbieter zurückbekommen haben ist etwas irritierend: er hat die Excel-Tabelle ausgdruckt, handschriftlich ein paar Grundpreise neben die Leistungen geschrieben und jeweils am Seitenende eine Zwischensumme notiert.

So richtig schlau kann man daraus nicht werden.

Die anderen Angebote stehen noch aus.

Noch was:Wir sind von Fertighaus Weiss gefragt worden, ob wir unseren Heizung/Sanitär und Elektrobemusterungstermin nicht einen Monat (!) nach vorne verlegen könnten – wir haben zugestimmt. Jetzt machen wir das Ganze im Januar.

Baugenehmigung – Neuigkeiten

Der zweite Anlauf startet besser: Heute kam die Bestätigung des Bauverwaltungsamts, dass unsere Antragsunterlagen vollständig eingegangen sind. Wir haben jetzt auch eine Bauverzeichnisnummer.

Natürlich steht da auch noch das Übliche: dass man sich vorbehalte, weitere Unterlagen nachzufordern, falls das zur abschließenden Beurteilung unseres Vorhabens erforderlich werden sollte…

Sei’s drum – ein Satz stimmt zuversichtlich: „Sie können bis voraussichtlich 30.12.2015 mit einer Entscheidung rechnen.“

Die Geologie

Heute kam unser geologisches Gutachten. Die Firma Weiss hat es anfertigen lassen. Bis unser Haus auf sicherem Grund stehen kann ist demnach einiges an Mehrarbeit notwendig. Hier ein paar Stichpunkte, die unser Statiker für uns zusammengefasst hat:

  • Die Tragfähigkeit des anstehenden Baugrundes ist eingeschränkt. Der vorgegebene Bettungsmodul von 12.000 kN/m³ für die Bemessung der Bodenplatte liegt unter den Voraussetzungen laut Baubeschreibung von 25.000 kN/m³,( der Bettungsmodul beschreibt den Boden als eine unendliche Anzahl von Federn, je größer der Wert desto steifer und tragfähiger ist der Boden) so dass zusätzlicher Baustahl in der Bodenplatte erforderlich werden kann. Laut Baubeschreibung sind in der Bodenplatte 16kg/m² Baustahl enthalten. Ob und wie viel Mehrstahl erforderlich wird, kann erst nach der statischen Berechnung exakt ermittelt werden.
  • Um ein einheitliches Setzungsverhalten und Gründungsverhalten und auch um das geplante Gründungsniveau zu erreichen, ist der Einbau eines abgetreppten Bettungspolsters unter der Bodenplatte aus Material gemäß Gutachten nötig. Das Bettungspolster muss eine Mächtigkeit von mindestens 50 Zentimeter aufweisen, und gemäß den Vorgaben aus dem Gutachten lageweise eingebaut werden. In Teilbereichen wird das Bettungspolster eine Mächtigkeit von bis zu circa  60 Zentimeter erreichen können.
  • Die Frosttiefe ist bei den vorliegenden, frostempfindlichen Böden, auf 105 Zentimeter zu erhöhen; dies sind 25 Zentimeter mehr als die bauüblichen 80 Zentimeter. Der horizontale Frostschirm der Bodenplatte muss so von 60 auf 90 Zentimeter verbreitert werden.
  • Der fachgerechte Einbau des Bettungspolsters ist über Kontrollprüfungen gemäß Gutachten nachzuweisen. Eine gutachterliche Abnahme der Gründungssohle wird empfohlen.