Küchenplanung – Teil 2: Es ist eine Insel!

Wir hatten ein zweites Küchen-Gespräch. Bei Marquardt-Küchen in Stuttgart-Bad Cannstatt. Nach dem Reinfall bei unserem ersten Versuch, für unser Haus eine Küche zu finden, waren wir angenehm überrascht – wobei das noch untertrieben ist. Wir hatten (wie bei unserem Termin bei Rieger) vorab telefonisch einen Termin vereinbart. Unsere Beraterin war toll. Sie fragte nach unseren Wünschen (offene, helle  Küche, Side-by-Side Kühlschrank, Induktionskochfeld – mehr war es nicht 🙂 ). Danach führte sie uns durch die Ausstellung, um ein Gefühl dafür zu bekommen, welcher Küchenstil uns gefällt.

Erst danach machte sie sich ans Werk und kam mit einem Vorschlag, der uns überraschte: Es soll kein U-förmiges Küchenmonstrum werden, wie von der Konkurrenz vorgeschlagen, sondern eine an den Raum angepasste Küchenfront mit Kochinsel.

Die Küche hat matt lackierte Fronten, eine Granitarbeitsplatte,  jede Menge Stauraum und den heiß ersehnten großen Kühlschrank. Alle Geräte sind von Siemens oder Neff. Und das alles ist (das hätten wir echt nicht gedacht) deutlich in unserem Budget.

Die Insellösung ist uns vorher noch gar nicht so recht in den Sinn gekommen… wir dachten immer der Raum sei dafür nicht geeignet. Ach ja: das Küchenfenster wurde von unserer Architektin entsprechend der Küchenplanung verschoben. Ebenso wie die Terrassentür. Genau deshalb haben wir so früh mit der Küchenplanung begonnen.

Noch zwei kleine Anmerkungen:

Bei Marquardt gibt es eine Show-Küche in der ständig die Elektrogeräte vorgeführt werden. Auf denkbar tolle Art und Weise. Für Kunden und Mitarbeiter wird gekocht: Es gibt immer irgend etwas Leckeres. Wir waren zwei Mal dort. Beim ersten Mal gab’s ein Mittagessen, bei unserem zweiten Besuch selbst gebackenen Kuchen. Unserer Meinung nach ein prima Konzept, die eigene Hardware zu präsentieren. Da könnte sich so manches Möbelhaus eine Scheibe von abschneiden.

Außerdem haben wir Planungsunterlagen und ein komplettes Angebot schon beim ersten Termin mitbekommen – praktisch für uns, weil wir uns so schon mal im Netz  über die Küchengeräte informieren konnten, aber auch für unsere Architektin, die ihre Planung anpassen konnte.
Von anderen Anbietern gab es außer ein paar 3D-Grafiken nichts, um damit in die weitere Raumplanung zu gehen.

Bisher: klare Empfehlung für diesen Anbieter.

Küchenplanung – Teil 1

Küchenberatung bei Möbel Rieger: Zero Points.

Es ist schon ein paar Wochen her, aber wir wollen unsere erste Erfahrung in Sachen Küchenplanung trotzdem mal kurz zusammenfassen:

Wir wollten bei Möbel Rieger in Esslingen zunächst ganz spontan einen Termin. Das hat damals nicht geklappt. Also haben wir uns kurzfristig einen Termin geholt und sind voller Erwartungen in die Niederlassung gefahren. Doch schon schnell folgte die Ernüchterung:

Die Beraterin wunderte sich, warum wir schon so früh mit der Küchenplanung anfangen.

Wir sagten ihr,  dass wir in so einer frühen Planungsphase noch sehr flexibel seien, und den Raum der Küche anpassen könnten. Fenster und Türen können noch verschoben werden. Eigentlich sollte sich jeder Küchenplaner nach so viel Freiheit sehnen.

Doch ihre Reaktion beim Blick auf den Grundriss war: „Oh, da ist ein Fenster, da können wir keine Hochschränke platzieren.“
– „Doch, wir können das Fenster noch verschieben!“
„Nein, da ist ein Fenster.“
– „…“

Außerdem war jeder unserer Wünsche irgendwie doof und störte das harmonische Zusammenspiel der Planung.  

Der große Side-by-Side-Kühlschrank – zu groß.
Eine Bar mit Sitzgelegenheit  – passt nicht.  Ihre Antwort: „Da will jeder eine offene Küche und dann stellt man sie sich freiwillig wieder zu.“

Sie wunderte sich, warum wir uns noch nicht für eine Küchenfront entschieden hatten (das, so dachten wir, sollte eigentlich im Gespräch erarbeitet werden. Wofür gibt es sonst die Berater und die Küchenaustellung?)

Unser Budget? Kein Interesse.

Ein Rundgang durch die (umfangreiche) Ausstellung – Fehlanzeige.


Fazit: 35 Minuten Gespräch, fünf Ausdrucke mit einer dicht zugepackten U-Küche, das war’s. Die helle, offene Küche, die wir uns gewünscht hatten, würden wir mit dieser Beraterin nicht bekommen.

Zusammengefasst: unmotivierte Beraterin macht schlechten Job. Keine Küche von Möbel Rieger – und wahrscheinlich auch keinen Esstisch.

Mehr in Sachen Küchenplanung gibt’s in Kürze

Der Anfang ist gemacht

Jetzt wird es ernst. Das Grundstück im Nürtinger Neubaugebiet ist gekauft und wir können mit den näheren Planungen zu unserer Doppelhaushälfte beginnen.

Nach einigen Terminen mit unserem Bauberater steht nun der Grundriss unseres Traumhauses fest.

Nun hatten wir auch unser erstes technisches Gespräch bei der Firma Fertighaus Weiss in Oberrot. Es begann mit der Festlegung der Lage des Hauses und der Garage. Anschließend ging es um Platz und Öffnungsrichtung der Türen und Fenster. Es wurden noch einige Details bei der Raumaufteilung geklärt. Nach einer kurzen Mittagspause folgte eine erste Bemusterung. Welche Fenster, Rollläden und Fenstersimse wollen wir? Gute Frage…  Welche Form und Farbe und welchen Griff soll die Haustüre bekommen? Die Dachrinne und die Fassadenfarbe wurde festgelegt.
Später durften wir noch über das Dekor der Innentüren entscheiden, Türdrücker, Treppenstufen festlegen, und schauen, welche Fußböden uns gefallen – das war allerdings erstmal unverbindlich.

Unsere bisherigen Erfahrungen mit dieser Baufirma ist durchweg positiv. Bei unserem Bauberater Herrn A. fühlten wir uns gut aufgehoben.

Warum ein Fertighaus?

Vor einem Jahr haben wir diesen Blog gestartet. Und dann lange nichts geschrieben. In der Zwischenzeit haben wir ein Baugrundstück gefunden, eine Finanzierung auf die Beine gestellt und es gekauft. Jetzt sind wir mitten in der Bauplanung. In unserem Blog wollen wir in regelmäßigen Abständen über den Planungs- und Baufortschritt unserer eigenen vier Wände berichten.

Deshalb ganz kurz, was uns dazu bewogen hat, ein Fertighaus zu bauen.

Wir haben lange überlegt, ob wir ein Massiv- oder ein Fertighaus bauen wollen. Die Entscheidung ist zugunsten des Fertighauses gefallen.

Klar ein Häuschen Stein auf Stein zu bauen hat seinen Reiz. Aber nach einigen Besuchen in der Musterhaussiedlung in Fellbach sind wir von einem Fertighaus in Holzständerbauweise überzeugt. Es ist sehr gut gedämmt, es ist frei geplant und es ist sehr viel schneller errichtet als ein Massivhaus.

Natürlich mussten wir uns bei unserer Entscheidung auf die Aussagen der Bauberater, Infobroschüren und das Internet verlassen. Ob wir damit richtig lagen, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.

Es gibt viele Internetseiten, die sich mit dem Thema befassen. Hier ein paar Beispiele:

https://www.ruv.de/de/r_v_ratgeber/bauen_wohnen/bauen/fertighaus-oder-massivhaus.jsp

http://www.focus.de/immobilien/bauen/tid-25523/pro-und-contra-fertighaeuser-schoener-wohnen-im-retortenhaus-was-fuer-ein-fertighaus-spricht_aid_738885.html

http://www.immonet.de/service/massivhaus-fertighaus.html

Unser Grundstück

Bilder unseres Grundstücks (aufgenommen im Januar)